Frühlingstrends:
So weckst du dein Zuhause aus dem Winterschlaf

Dunkle Töne adé: Mit diesen Interior- und Deko-Tipps bringst du Leichtigkeit in deine vier Wände.

Bringt Leben rein: Helle Töne sorgen jetzt für mehr Wohnfreude.

Bringt Leben rein: Helle Töne sorgen jetzt für mehr Wohnfreude.

Schluss mit der Wintermüdigkeit, her mit dem hyggeligen Frühling! Nach den frostigen Wochen sehnen wir uns nach langen, hellen Tagen und Blumen im Garten. Wer nicht warten mag, bis die Temperaturen draußen steigen, kann sich den Frühling schon jetzt nach Hause holen. Fünf Tipps, wie dir das Umstylen deiner Räume gelingt:

1) Blumig: Kränze, Sträuße und florale Muster

Frühlingsboten: Zarte Blumen und florale Muster (hier von H&M Home) verschönern den gedeckten Tisch.
© H&M

Frühlingsboten: Zarte Blumen und florale Muster (hier von H&M Home) verschönern den gedeckten Tisch.

Blumen sind die Frühlingsboten schlechthin. Wer bei Instagram stöbert, stößt bereits auf die ersten Tulpensträuße und Hyazinthenzwiebeln im Glas. Saisonblumen im Februar sind außerdem Anemonen, Narzissen sowie Fresien und Ranunkeln. Letztere kannst du übrigens zu einem zauberhaften Kranz binden, ideal dazu passt die Trendpflanze Eukalyptus. Zarte Frühlingsboten können auch Blütenzweige in transparenten Glasvasen sein. Forsythien, Zierkirsche und Edelflieder haben ihre Blütenknospen bereits im vergangenen Sommer gebildet und öffnen sie, sobald sie ins Warme kommen. Denn die Wärme gaukelt den Zweigen Frühling vor. Die Blüte beschleunigst du, indem du die Vase mit warmem Wasser füllst. Magst du es üppiger? Dann kannst du mit den neuen floralen Mustertapeten (findest du zum Beispiel bei Westwing) und Kissenbezügen (unter anderem bei Junique) Akzente setzen.

2) Zum Wohlfühlen: Pastellfarbene Stoffe, Leinen und Co.

Bonbonfarben: Die pastellfarbenen Bezüge von Sostrene Grene versüßen das Aufwachen am Morgen.
© Sostrene Grene

Bonbonfarben: Die pastellfarbenen Bezüge von Sostrene Grene versüßen das Aufwachen am Morgen.

Neben Blumen sind Kissen, Decken und Vorhänge ein einfacher Trick, die Wirkung eines Raumes zu verändern. Tausche deine – zwar angesagten, aber eher winterlichen – dunklen Samtkissen jetzt gegen Bezüge in pastelligen und natürlichen Tönen. Zu eintönig für dich? Wer es bunter mag, kann zu den neuen Eiscremefarben und Living Coral greifen, dem Pantone-Ton des Jahres. Auf den Esstisch kommt nun eine Tischdecke aus Leinen – nicht nur in der Mode eines der Trend-Materialien 2019. Leichte Vorhänge an den Fenstern runden den Frühlings-Look ab. Auch im Schlafzimmer solltest du nun auf helle Bettwäsche umsteigen.

3) Natürliche Akzente: Holz, Rattan und Körbe

Bambus bleibt angesagt: Zu den Holztönen passt auch gelb sehr gut, wie die Einrichtung von Maison du Monde zeigt.
© Maisons du Monde

Bambus bleibt angesagt: Zu den Holztönen passt auch gelb sehr gut, wie die Einrichtung von Maison du Monde zeigt.

Naturmaterialien steigern nicht nur unser Wohlbefinden, sondern sind auch noch flexibel. Umso mehr lohnt sich die Investition in nachhaltige Stücke, die zwar teurer, aber auch langlebiger sind. Im Trend liegen dabei vor allem filigrane Objekte, die sowohl zum Boho-Style als auch zum Scandi-Look passen. Die Wolldecke im Korb weicht jetzt einer großen Grünpflanze im Topf, das Fell auf dem Rattansessel (gesehen unter anderem bei Maison du Monde) einem Kissen in Puderrosa oder Naturweiß. Besonders harmonisch wirkt deine Deko, wenn du dich für eine Farbe oder Farbfamilie entscheidest, die du im Zimmer mehrfach aufgreifst. Viel Deko brauchst du dabei nicht, strahlen die Möbel doch schon selbst Ruhe aus. 

4) Reinemachen: So bringst du deine Räume zum Strahlen

Frisch gestrichen: Mit den neuen Wandfarben kannst du frische Akzente setzen.

Frisch gestrichen: Mit den neuen Wandfarben kannst du frische Akzente setzen.

Lästig, aber wirkungsvoll ist der Frühjahrsputz – schließlich kommt durch saubere Fenster einfach mehr Tageslicht herein. Die letzten langen Winterabende eignen sich zudem hervorragend, um neue Ordnung zu schaffen. Denn wer sein Zuhause entschlackt, hat mehr Luft zum Leben. Folgst du dabei der Philosophie von Marie Kondo, umgibst du dich anschließend nur noch mit Dingen, die dir Freude machen. Dabei setzt du dich nicht nur mit deinen Besitztümern, sondern auch mit deinen Bedürfnissen auseinander. Mit Glück kommen dabei längst vergessene Stücke zu tage, die einen erneuten Einsatz verdient haben. Statt den so gewonnenen Freiraum mit neu gekaufter Frühlingsdeko zu füllen, kannst du deine Räume auch mit frischer Wandfarbe zum Leuchten bringen – zum Beispiel im Trendfarbton Nude oder Pfirsichsorbet von Schöner Wohnen.

5) Glänzende Eyecatcher: Deko aus Glas und Messing

Art déco im Wohnzimmer: Der Pouf von Westwing aus Messing und rosa Samt bringt den Frühling ins Wohnzimmer.
© alles über WestwingNow.de

Art déco im Wohnzimmer: Der Pouf von Westwing aus Messing und rosa Samt bringt den Frühling ins Wohnzimmer.

Zum natürlichen Holz-Look mit Leinentischdecke passt rustikales Keramikgeschirr. Willst du lieber Glanzakzente setzen, sind Deko-Accessoires aus zart gefärbtem Glas das Richtige für dich (zum Beispiel von Sostrene Grene, Hay oder Iitala). Ob als Briefbeschwerer, Aufbewahrungsdose oder Kerzenständer, die kleinen Glasstücke bringen Farbe und Freude in dein Zimmer. Edler und weniger verspielt sind Metallic-Stücke in Messing, Bronze oder Chrom – egal ob neu oder vom Flohmarkt. Als Wand-Deko bleiben Makramees angesagt, eine Knüpftechnik, die ihren Ursprung im Orient hat und mit der du unter anderem Wandbehänge und Blumenampeln herstellen kannst. In Naturweiß reihen sich Makramees ideal in den Natur-Look ein.

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