Startklar:
So sichern sich Fahranfänger richtig ab

Ist der Führerschein erst einmal in der Tasche, gibt es nur noch ein Ziel: die Straße. Mit unserem Fahranfänger-Check startest du sorgenfrei in die mobile Unabhängigkeit!

Photo by Easton Oliver on Unsplash

Ohne einen guten Versicherungsschutz sollte niemand seinen Road Trip starten, vor allem als Fahranfänger nicht. Schließlich ist die Gefahr, in einen schweren Unfall verwickelt zu werden als junger Lenker besonders hoch. Obwohl nur jeder zehnte Österreicher zur Gruppe der 17- bis 24-Jährigen gehört, wurde 2016 ein Viertel aller Autounfälle (KFV) durch junge Fahranfänger verursacht. Grund genug, sich vor dem Fahrtantritt mit dem Thema Versicherungen auseinanderzusetzen: Welche Versicherung ist die richtige für mich? Was bedeutet Teil- und was Vollkasko? Und brauche ich eine bestimmte Rechtsschutzversicherung? Auf diese und weitere Fragen geben wir dir Antworten, damit du gut geschützt den Motor starten kannst.

1. Vor der Fahrt: die Kfz-Zulassung

Die Prüfung ist bestanden und das Sparschwein geknackt, um das erste eigene Auto zu kaufen? Bevor du die Straßen erobern kannst, musst du das Fahrzeug zunächst zulassen. Das kannst du bei einer Zulassungsstelle deines Bezirks machen. Dafür brauchst du:

  1. einen amtlichen Lichtbildausweis
  2. eine Versicherungsbestätigung für die Kfz-Haftpflicht
  3. einen Genehmigungsnachweis (Typenschein, Auszug aus der Genehmigungsdatenbank, Einzelgenehmigung)
  4. einen Nachweis über den Kauf bei Gebrauchtfahrzeugen sowie
  5. ein gültiges positives § 57a KFG-Gutachten beziehungsweise „Pickerl“.

Bei Wüstenrot kannst du die Zulassung auch online in nur vier Schritten auf Klickmal.at durchführen. Wähle dafür dein gewünschtes Format für Kennzeichen und Zulassungsbescheinigung, gib deine persönlichen Daten ein und wähle eine Wüstenrot Zulassungsstelle, lade alle notwendigen Zulassungsunterlagen hoch und hole dein Kennzeichen bereits 24 Stunden später ab. 

2. Recht haben, Recht bekommen: der Kfz-Rechtsschutz

Mal kurz nicht aufgepasst und schon ist es passiert: ein Kratzer beim Einparken, eine Beule beim Wenden oder aus Versehen die Vorfahrt genommen. Es kann auch schlimmer kommen: 2017 wurden 37.400 Verkehrsunfälle mit Personenschaden in Österreich gezählt. Doch wer ist im Recht, wer hat Schuld? Bei Verkehrsunfällen kommt es nicht selten zu juristischen Streitigkeiten, weshalb sich der Abschluss einer Kfz-Rechtsschutzversicherung für den Ernstfall lohnt. Mit dem passenden Rechtsschutz werden beispielsweise Kosten für Rechtsanwalt, Notar oder vom Gericht bestellte Sachverständige übernommen. Aber auch Gerichtskosten oder die Prozesskosten des Gegners werden – sofern notwendig – getragen. Darauf willst auch du nicht verzichten? Mehr Informationen zum Rechtsschutz findest du hier.

3. Schadensfall: Voll- oder Teilkasko?

Er kommt meist unerwartet: der Schaden am Fahrzeug. Dabei ist nicht immer ein Unfall die Ursache für Dellen und Schrammen. Auch Unwetter, Steinschlag, Vandalismus, Einbrüche oder gar der Diebstahl des eigenen Autos hinterlassen nicht nur Betroffenheit, sondern auch einen finanziellen Schaden. Um die Geldbörse zu schonen, empfiehlt sich eine Teil- oder Vollkaskoversicherung. Der Zusatz „voll“ oder „teil“ beschreibt den Umfang der Versicherung. Die Teilkasko bei Wüstenrot sichert zum Beispiel gegen Glasbruch, Wildunfälle, Hagel, Blitzschlag oder Überschwemmung sowie gegen Diebstahl des Autos ab. Die Vollkaskoversicherung zahlt darüber hinaus beispielsweise auch bei Schäden durch selbstverschuldete Unfälle. Auch Kosten für einen Leihwagen können nach einem Unfall erstattet werden. Welche Versicherungsart für dich die richtige ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Du solltest das Alter des Fahrzeugs berücksichtigen, deine Fahrpraxis und die der anderen Fahrzeuglenker oder auch, ob das Auto zum Beispiel in einer sicheren Garage steht. Dein Versicherungsberater kann dich bei der Entscheidung unterstützen.

4. Ein Muss: die Haftpflichtversicherung

Der Fahrspaß nimmt ein jähes Ende, wenn der Lenker nicht richtig abgesichert ist. Denn Wiedergutmachungsansprüche von Geschädigten sind manchmal so hoch, dass sie einen ein Leben lang belasten. Das können beispielsweise Aufwendungen für Rehabilitation, Schmerzensgeld oder Verdienstausfall sein. Deshalb schreibt der Gesetzgeber eine Kfz-Haftpflichtversicherung zwingend vor. Bei der Wahl des Versicherers lohnt es sich aber genau hinzuschauen: Viele Versicherungen verlangen von jungen Lenkern wegen ihrer geringen Fahrerfahrung erhöhte Beiträge in Form von Prämienzuschlägen oder auch Selbstbehalte – also anteilige Kosten, die du im Versicherungsfall selbst tragen musst. Bei Wüstenrot werden Fahranfänger dagegen genauso behandelt wie erfahrene Lenker. So wird beispielsweise beim ersten Schaden, den du selbst verursachst, die Prämienstufe im Bonus-Malus-System nicht erhöht. Wenn du zudem noch bei deinen Eltern gemeldet bist und diese einen PKW bei Wüstenrot haftpflichtversichert haben, verringert sich die Bonusstufe für eine neu abgeschlossene Kfz-Haftpflichtversicherung um drei Stufen. Über Klickmal.at kannst du in nur drei Schritten eine Kfz-Haftpflichtversicherung bei Wüstenrot abschließen. Hast du ein E-Auto? Dann wende dich direkt an einen Wüstenrot Berater

5. Selbstschutz: der Lenkerschutz

Ist dein Fahrzeug optimal abgesichert, solltest du dich auch um den Schutz deiner eigenen Person kümmern. Mit einer Lenker-Unfallversicherung sicherst du dich gegen Kosten ab, die nach einem Unfall auf dich zukommen können, zum Beispiel bei Invalidität – oder im schlimmsten Fall auf deine Familie, solltest du bei einem Unfall ums Leben kommen. Sie bietet zudem eine Sofortleistung bei schweren Verletzungen und deckt auch die Kosten für kosmetische Operationen ab. Die Lenker-Unfallversicherung gibt es bei Wüstenrot auch in der Variante „Lenker-Unfall PLUS“, bei der bis zu vier weitere Insassen mitversichert sind. Sie kann als Zusatzmodul zu deiner Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden.