Haus oder Wohnung:
Der Entscheidungsfinder

Wenn du in deinen eigenen vier Wänden leben möchtest, musst du viele Entscheidungen treffen. Eine grundsätzliche Frage steht ganz am Anfang: Haus oder Wohnung? Wir haben die jeweiligen Argumente für ein Haus oder eine Wohnung für dich zusammengefasst.

Das spricht fürs Haus

Hauseigentümer können eigene Ideen umsetzen. Dieses Haus in TerfensTirol beherbergt ein Museum.

Hauseigentümer können eigene Ideen umsetzen. Dieses Haus in TerfensTirol beherbergt ein Museum.

Mehr Gestaltungsfreiheit
Das eigene Haus ist ein Projekt. Nicht nur Wohnraum, sondern Selbstverwirklichung. Wenn du ein eigenes Zuhause willst, das genau deinen Bedürfnissen und deinem Geschmack entspricht, dann bekommst du das nur, wenn du es selbst baust. Auch ein Bestandshaus kannst du mit einem Umbau völlig verwandeln. So bekommst du Räume, die so groß sind, wie du sie brauchst und Fenster dort, wo du hinausschauen möchtest. Beim Kauf einer Wohnung sind deine Möglichkeiten dagegen beschränkt. Nachträgliche Veränderungen sind nur in geringem Umfang möglich und bedürfen in vielen Fällen der Zustimmung durch die Eigentümergemeinschaft.

Krach machen: Das geht nur, wenn es keine Nachbarn in der Nähe gibt.

Krach machen: Das geht nur, wenn es keine Nachbarn in der Nähe gibt.

Mehr Platz
Nachbarn können nerven. Endlich nicht mehr unfreiwillig am Leben anderer teilnehmen und sich den Schlaf rauben lassen müssen – das ist der Wunschtraum vieler, die sich für das eigene Haus entscheiden. Und umgekehrt: Im eigenen Haus musst du keine Rücksicht mehr nehmen auf die Menschen, die nur eine Wand von dir getrennt leben. Du kannst am Abend laut Musik hören, am Sonntag Löcher in die Wand bohren, im Sommer nackt im Garten liegen, und deine Kinder dürfen von morgens bis abends herumtoben. Diese Freiheiten hast du nur als Hausbesitzer. Was noch hinzu kommt: Du hast einfach mehr Platz – für das Auto, für ein Hobby, für eine Werkstatt – und einen Garten für dich allein. 

Das spricht für die Wohnung

Eine eigene Wohnung wird meist ohne vorherige Baumaßnahmen bezogen.

Eine eigene Wohnung wird meist ohne vorherige Baumaßnahmen bezogen.

Geringere Kosten, geringeres Risiko
Eine Wohnung kostet weniger als eine Wohnung. Natürlich kommt es dabei auf Größe, Zustand, Ausstattung und vor allem auf die Lage an. Eine Eigentumswohnung in guter Großstadtlage kann viel teurer sein als das Einfamilienhaus auf dem Land. Aber sind Größe und Wohnlage vergleichbar, liegen die Anschaffungskosten einer Wohnung deutlich unter denen eines Hauses. Eine Wohnung wird meist so bezogen, wie sie steht. Einfamilienhäuser dagegen werden oft von Grund auf neu- oder zumindest umgebaut. Das geht ins Geld. Und der Bauherr geht dabei ein Risiko ein, denn die Baukosten können erheblich höher ausfallen, als veranschlagt. Und: Das Grundstück, auf dem das Haus steht, zahlt der Wohnungsbesitzer nur anteilig, der Hausbesitzer alleine

Die Erneuerung eines Dachs ist mit einer großen Investition verbunden.

Die Erneuerung eines Dachs ist mit einer großen Investition verbunden.

Auch die laufenden Kosten für Wartung und Instandhaltung, Steuern und Versicherungen sind für Wohnungsbesitzer geringer, weil sie diese nur anteilig tragen. Größere Belastungen verteilen sich auf mehrere Schultern. Und durch die monatlich zu zahlende Instandhaltungsrücklage bilden Wohnungseigentümer gezwungenermaßen ein Polster. So geraten sie durch plötzlich notwendige Maßnahmen nicht in finanzielle Schwierigkeiten.

In Mehrfamilienhäusern beauftragt eine Hausverwaltung die Wartung der Heizanlage.

In Mehrfamilienhäusern beauftragt eine Hausverwaltung die Wartung der Heizanlage.

Weniger Arbeit
An einem Haus mit Garten gibt es immer etwas zu tun: Gartenpflege, Wartung, Instandhaltung, Reparaturen. Dazu kommen die Zahlungen für Müllabfuhr, Wasser, Steuern usw. Als Wohnungseigentümer musst du dich um all das nicht kümmern. Nur einmal im Monat Geld überweisen. Alles andere erledigt eine Hausverwaltung.

Ruhe und Natur vs. kurze Wege

Mit einer Wohnung in der Stadt kann man viele Wege zu Fuß erledigen.

Mit einer Wohnung in der Stadt kann man viele Wege zu Fuß erledigen.

Wenn du ein Einfamilienhaus am Stadtrand oder auf dem Land baust, findest du dort Ruhe und Nähe zur Natur. Das heißt aber meist auch: Die Wege sind weit. Einkaufsmöglichkeiten, öffentliche Verkehrsmittel, Ärzte, Restaurants und vor allem der Arbeitsplatz sind nur mit dem Auto zu erreichen. In einer zentral gelegenen Wohnung hast du dagegen alles in der Nähe, was du brauchst.

Das Leben geht weiter

Bei der Entscheidung für ein Wohneigentum solltest du auch eine langfristige Perspektive einbeziehen. Für Familien mit Kindern ist ein Haus mit Garten perfekt. Doch später, wenn du älter wirst, passt ein Haus vielleicht nicht mehr. Du brauchst nicht mehr so viel Platz; Putzen, Gartenarbeit, Instandhaltung und das Treppensteigen werden zur Last. Der Vorteil einer Wohnung: Alle Räume liegen auf einer Ebene. Ist die Wohnung jedoch im vierten Stock und es gibt keinen Fahrstuhl, kann auch sie zum Problem werden.

Die Finanzierung für das eigene Zuhause: Ob Haus oder Wohnung – ein Wohnprojekt ist eine Lebensentscheidung. Meist ist sie mit einer höheren Kreditsumme und damit einer langfristigen Verpflichtung verbunden. Da sich die Lebensumstände und die finanziellen Verhältnisse ändern können, gibt es den ImmoflexKredit von Wüstenrot. Er verbindet durch einen Mix von fixen und variablen Zinsen Sicherheit mit Flexibilität. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Darlehensraten flexibel der aktuellen Lebenssituation anzupassen oder mit einer Spontanrückzahlung bis zu 10 Prozent der Darlehenssumme vorzeitig zu tilgen.
Du bist dir nicht sicher, ob du dir eine Finanzierung leisten kannst? Hier erfährst du mehr. Wie du eine Finanzierung richtig planst, kannst du hier nachlesen.