Geschenktes Geld

Arbeitnehmer können sich für eine steuersparende Gehaltsumwandlung entscheiden. Wir erklären die Vorteile.

Mit guter Vorsorge das Alter genießen

Mit guter Vorsorge das Alter genießen

Im Kern lässt sich die steuersparende Gehaltsumwandlung ganz einfach erklären: Weniger Steuern zahlen und gleichzeitig für die Pension vorsorgen. Als Arbeitnehmer kannst du bis zu 25 Euro deines monatlichen Gehalts in die betriebliche Altersvorsorge geben und so deine private Pension wachsen lassen. Der Clou: Dieses Geld musst du nicht versteuern.

Vereinbarung ohne Aufwand

Mit dem Arbeitgeber wird zu Beginn ein Rahmenvertrag erstellt, den alle Mitarbeiter nutzen können. Eine Art Betriebsvereinbarung. Jeder Mitarbeiter
entscheidet selbst, ob er die Vorteile einer Gehaltsumwandlung nutzen will. Der Aufwand ist für beide Seiten gering. Die Änderung braucht nur einmal in eine Software der Lohnbuchhaltung eingetragen werden und läuft dann automatisch

 Vorteil für beide Seiten

„Mitarbeiter haben somit fast null Aufwand und bekommen monatlich einen Teil der Lohnsteuer geschenkt“, sagt Wüstenrot Finanzberater Wolfgang Huber. „Dazu bekommen sie ein flexibles Sparprodukt für jede Lebenslage. Und ehrlicherweise ist so viel Ertrag
bei gleichzeitiger Sicherheit des Kapitals heutzutage nur schwer zu finden.“ Einfluss auf die staatliche Pension hat die Gehaltsumwandlung nicht. Für den
Arbeitgeber ist es ein Benefit, den er seinen Mitarbeitern anbieten kann und
das bei sinkenden Lohnnebenkosten.

Beim Jobwechsel mitnehmen

Aber was passiert, wenn ein Mitarbeiter mit einer aktiven Gehaltsumwandlung die Firma wechselt? „Das gesparte Geld
wird in einem klassischen Sparprodukt veranlagt, dem so genannte Deckungsstock“, sagt Huber. „Die Finanzmarkaufsicht, und somit der Staat Österreich, kontrollieren die Veranlagung. Und sollte der Mitarbeiter die Firma verlassen, so kann er seinen Vertrag
in den neuen Job mitnehmen.“ Die Gehaltumwandlung ist ab einem monatlichen Bruttogehalt von 1.300 Euro möglich. Eine Einschränkung auf die
Branche gibt es nicht.