Drei Generationen unter einem Dach:
Eine starke Gemeinschaft

Familie Fraundorfer hat ihren Traum verwirklicht und ein Heim für die ganze Familie geschaffen. Drei Generationen leben in dem Haus in Mitterkirchen im Machland unter einem Dach – eine Win-Win-Win-Situation mit Vorbildcharakter.

Wenn die Eltern morgens noch schlafen, schleichen die beiden Mädchen leise aus ihren Zimmern und huschen die hölzerne Stiege hinunter ins Erdgeschoss. Oma und Opa sind um diese Zeit schon wach und freuen sich über den Besuch ihrer Enkelinnen. „Dann wird mit uns gefrühstückt, erzählt Opa Josef. Anschließend geht es wieder rauf zu den Eltern. Da wird nochmals gefrühstückt. Seine Frau Berta möchte dieses Ritual nicht mehr missen. „Die beiden leben hier unten bei uns, den Großeltern, genauso wie oben bei den Eltern. Das genießen wir. Und den Eltern ist auch geholfen, sagt sie.

Die Eltern, das sind Andrea und Stefan Fraundorfer. Das Ehepaar bereut seine Entscheidung nicht. Sie waren es, die vor sechs Jahren die Idee hatten, das bestehende Haus so zu erweitern, dass sie dort gemeinsam mit Andreas Eltern leben konnten. Ihre beiden Töchter – vier und sieben Jahre alt – genießen die Nähe zu ihren Großeltern sehr, sagt Andrea Fraundorfer, „und auch ich persönlich profitiere vom Zusammenleben mehrerer Generationen. Die Kinderbetreuung klappt einfach super, weil die Oma im Haus ist. Andrea und Stefan Fraundorfer sind beide selbständig, da ist eine solche Unterstützung ein Segen.

Großes Haus mit Garten: „Von zentraler Bedeutung war, dass die Absicherungsseite passt.“
© Wüstenrot / marcelkoehler.com

Großes Haus mit Garten: „Von zentraler Bedeutung war, dass die Absicherungsseite passt.“

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Hauswanderung: Eine Treppe, die verbindet.
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Hauswanderung: Eine Treppe, die verbindet.

Drei Generationen unter einem Dach, Reibereien inklusive. „Das gehört dazu“, sagt Stefan Fraundorfer.
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Drei Generationen unter einem Dach, Reibereien inklusive. „Das gehört dazu“, sagt Stefan Fraundorfer.

Symbol für das Zusammenleben

Natürlich gebe es hin und wieder auch mal Reibereien, räumt Stefan Fraundorfer ein. Das gehört einfach dazu. Wichtig ist, dass man sich bereits bei der Planung eines Mehrparteienhaushalts diese Situationen vor Augen führt und beim Umbau berücksichtigt, erklärt der Mittdreißiger pragmatisch. Und so pragmatisch ist auch die Lösung: Das Haus besteht seit dem Umbau aus zwei Wohnungen mit separaten Eingängen. Oben wohnt das junge Ehepaar mit den Töchtern, Andreas Eltern, die Gusenbauers, bewohnen den alten Teil des Hauses im Erdgeschoss. So können sie sich bequem aus dem Weg gehen.

Und dann gibt es noch ein ganz wichtiges Element: Die Treppe, die Oben und Unten, Neu und Alt verbindet. Diese Stiege ist privat – nur die Familie nutzt sie. Sie ist mehr als ein kurzer Verbindungsweg. Sie ist Symbol für das Zusammenleben in einem funktionierenden Mehrgenerationenhaushalt.

Für Andrea Fraundorfer war es schon lange klar, dass sie das Elternhaus in Mitterkirchen im Machland übernehmen möchte. „Mit der ersten Tochter haben wir es dann durchgezogen, weil einfach der Platz zu klein geworden ist.“ Berta Gusenbauer erinnert sich noch gut an diese Zeit. „Wir haben uns gesagt: Jetzt übergeben wir unseren Hof und unser Haus. Auch wir haben das Haus übernommen – von der Schwiegermutter. Und wenn die Jungen wollen, dann steht ihnen jede Möglichkeit offen, wie sie ihr neues Haus gestalten.“ Ihr Mann betont ausdrücklich: „Das ist ihr Haus!“ Und es gibt noch etwas, was die Generationen verbindet: Eltern wie Großeltern haben auf Wüstenrot als Partner fürs Bausparen gesetzt – damals, 1976, wie heute.

Die Kinderbetreuung klappt einfach super, weil die Oma im Haus ist.Andrea Fraundorfer, Unternehmerin

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Video: „Gemeinsam mehr leisten als allein“

Seit über 100 Jahren besteht dieser Zugang zum Haus. Heute nutzen ihn die Großeltern.
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Seit über 100 Jahren besteht dieser Zugang zum Haus. Heute nutzen ihn die Großeltern.

MEHRGENERATIONENHAUSHALT

Die Entscheidung, mit drei Generationen unter einem Dach zu wohnen, will gut überlegt sein. Viele Vorteile wie die Kinderbetreuung, der Wohnflächengewinn, die Finanzierungsbeteiligung oder steuerliche Vergünstigungen müssen gegen die alltäglichen Generationenkonflikte abgewogen werden. Tipp: Diskutiere die Situationen offen, und schaffe bei der Raumplanung ausreichend Rückzugsmöglichkeiten.

Die richtigen Fragen stellen

Unterstützung bekam das Ehepaar von Andreas älterer Schwester. Dass Doris Cibulka Finanzberaterin bei Wüstenrot ist, hat geholfen, von Beginn an die richtigen Fragen zu stellen. „Als Schwester habe ich mich natürlich riesig gefreut, dass die beiden das Haus übernehmen und das Projekt Mehrgenerationenhaushalt angehen wollen, sagt sie. Als Finanzberaterin war es mir wichtig, dass man auch die andere Seite beleuchtet.“

Das bedeutete konkret: sich zusammensetzen und gemeinsam überlegen: Wie kann das funktionieren? Mit welchem Bedarf an Mitteln muss kalkuliert werden? Von zentraler Bedeutung war, dass die Absicherungsseite passt, die Versicherungsaktie passt, der Geldlauf passt, sagt Cibulka.

Alle Bedürfnisse berücksichtigen

Auch mögliche, unbeeinflussbare Risiken müssen bedacht werden. So befindet sich das Haus in einem Hochwassergebiet. 2002 hatte die überlaufende Donau große Schäden im Haus angerichtet. Bilder der Katastrophe füllen mehrere Seiten im Fotoalbum der Familie. Schlamm im ganzen Haus. Der Öltank ist ausgelaufen. Es war alles kaputt, berichtet Berta Gusenbauer. Trotzdem hat es für Andrea und Stefan Fraundorfer nie wirklich zur Debatte gestanden, ihre Zukunftspläne anderswo zu verwirklichen.

Am Ende der vielen Gespräche im Kreis der Familie stand ein Konzept, dass von der Fördergeldbeantragung über die Bauherrenhaftpflichtversicherung und die Kreditrate bis hin zur einer Hochwasserversicherung alle Bedürfnisse der Familie abdeckt. Heute genießen die Kinder, Eltern und Großeltern das Leben in dem Mehrgenerationenhaushalt und auch die Beraterin in der Familie kann aufatmen: „Die einzigen Schäden, die wir hatten, waren die Kopfschmerzen nach der Gleichenfeier.“

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