Hausbau-Checkliste:
So sicherst du dich richtig ab

Österreich ist ein Land der Häuslbauer. Zwischen 15.000 und 17.000 Eigenheime werden jedes Jahr baubewilligt. Wer ein Haus baut oder bauen lässt, der muss sich und den Bau vor den zugehörigen Risiken absichern. MEIN LEBEN nennt dir die wichtigsten Versicherungen für dein Bauvorhaben.

Häuslbau: Sichere dich schon während der Bauphase vor allen Eventualitäten ab.

Häuslbau: Sichere dich schon während der Bauphase vor allen Eventualitäten ab.

Ein Hausbau ist ein Abenteuer – in jeder Hinsicht. Umso wichtiger ist es, sich so gut wie möglich auf alle Eventualitäten vorzubereiten. Vor dem ersten Spatenstich solltest du dich als Bauherr und Hauseigentümer deshalb über den passenden Versicherungsschutz informieren. Nicht nur die Kreditsumme musst du absichern, auch Schäden am Bauobjekt, an Bauhelfern und an der eigenen Person benötigen eine Versicherung. Nachfolgend findest du dazu einen Überblick über den passenden Versicherungsschutz für dich als Bauherren und Hausbesitzer.

Finanzieller Schutz: Kredit absichern

Bevor es aber mit dem Bau losgeht, ist es wichtig, dein Hausdarlehen abzusichern. Ein Hausbau kostet Geld und wird häufig über einen Kredit finanziert. Ein Bau dauert jedoch seine Zeit und in dieser kann immer etwas passieren: Krankheit, Unfall, Arbeitslosigkeit. Den Hauskredit musst du aber weiter abbezahlen. In einem solchen Fall hilft eine Vorsorgelösung wie Sofortschutz:Wohnen[1] von Wüstenrot. Diese Versicherung übernimmt bei Bedarf die laufenden Zahlungsverpflichtungen aus einem Kredit und schützt dich und deine Angehörigen vor finanziellen Engpässen.

Wichtig: Rohbauversicherung

Von Anfang an versichert: Eine Rohbauversicherung schützt dein Haus bereits in der Entstehungsphase.

Von Anfang an versichert: Eine Rohbauversicherung schützt dein Haus bereits in der Entstehungsphase.

Während der Bauzeit sicherst du dich am besten mit einer (Feuer-)Rohbauversicherung ab. Sie versichert das Eigenheim bereits während der Bauphase und die Kosten der Versicherung werden bei Schadenfreiheit sogar bis zu drei Jahre – in Form einer Prämiengutschrift – erstattet[2]. Versichert sind, wie der Name schon sagt, Schäden durch Feuer, Leitungswasser oder Naturgefahren. Zudem ist die Haftpflichtversicherung für Haus- und Grundbesitz und bei Wüstenrot zusätzlich eine Bauherrenhaftpflichtversicherung beinhaltet.

Sinnvoller Zusatzschutz: Baucontainer und Katastrophenschutz

Verwahrst du deine Baugeräte zum Schutz vor Diebstahl in einem Baucontainer, kannst du diesen mit einer zusätzlichen Baucontainer-Inhalts-Versicherung gegen Einbruchdiebstahl absichern. Bei Wüstenrot kann dieser Zusatz-Baustein im Rahmen der Rohbauversicherung kostengünstig eingeschlossen werden.[3]

Wesentlich: Bauherrenhaftpflicht

Die Bauherrenhaftpflicht ist für jeden, der selbst baut, unerlässlich. Denn auf einer Baustelle kann viel passieren – am Ende bist immer du als der Bauherr verantwortlich. Das ist selbst dann der Fall, wenn du eine oder mehrere Fremdfirmen mit dem Bau deines Hauses beauftragt hast. Die Versicherung springt zum Beispiel ein, wenn sich Kinder beim Spielen auf der Baustelle verletzen, Arbeiter vom Gerüst fallen oder Nachbargrundstücke durch den Bau oder die Bauarbeiter in Mitleidenschaft gezogen werden.

Achtung: Die klassischen „Betreten Verboten“-Schilder befreien dich als Bauherren nicht von deiner Sicherungspflicht des Bauvorhabens und möglichen Schadenersatzansprüchen. 

Teilbar: Bauleistungsversicherung

Zur Bauherrenhaftpflicht kommt noch die Bauleistungsversicherung. Sie schützt dich vor Vandalismus und anderen kriminellen Machenschaften, aber auch vor unvorhersehbaren Folgen durch Wettereinflüsse oder bei Mängeln an Baumaterial sowie Fahrlässigkeit der Bauhelfer. Viele Privatpersonen, die ein Haus errichten, übergeben die Verantwortung des Bauherren an ein ausführendes Unternehmen weiter. In diesen Fällen ist die Bauleistungsversicherung in der Regel nicht notwendig, denn diese Versicherung ist für Bauunternehmen verpflichtend. Als Bauherr solltest du aber dennoch prüfen, was du eventuell noch selbst abdecken musst und welchen Umfang die Bauleistungsversicherung deines Bauunternehmens hat.

Achtung: Sofern du ein Unternehmen als Bauherren beauftragt hast, an irgendeinem Punkt des Bauprozesses aber trotzdem unbezahlte Helfer wie deine Freunde einspringen sollen, musst du dies unbedingt vor dem Baubeginn mit dem beauftragten Unternehmen klären. Ansonsten könnte es passieren, dass deine Helfer nicht versichert sind.

Eigene Unfall- und Bauhelferversicherungen

Vorsicht geboten: Willst du selbst Hand anlegen, solltest du deine Eigenleistungen mitversichern.

Vorsicht geboten: Willst du selbst Hand anlegen, solltest du deine Eigenleistungen mitversichern.

Wenn du selbst Hand anlegst und Bauleistungen in Eigenregie ausführst, solltest du unbedingt mit deiner Versicherung vereinbaren, dass diese Eigenleistungen mitversichert sind. In vielen Polizzen sind sie nicht im Standardversicherungsschutz eingeschlossen. Eine gute Unfallvorsorge ist in jedem Fall empfehlenswert. Manche Produkte wie die Bauhelferversicherung schließen private, unbezahlte Bauhelfer, also Freunde und Verwandte, mit ein, während in anderen Fällen diese Personengruppe nicht mitversichert ist. Hier kann eine Risikounfallversicherung für Bauherren und Bauhelfer die richtige Wahl sein.