Nachhaltig investieren:
Rendite mit gutem Gewissen

Geld nachhaltig anzulegen bedeutet, nicht nur auf die Rendite zu achten, sondern auch auf ökologische und soziale Aspekte. Finanziell muss das kein Nachteil sein, im Gegenteil.

Die Kriterien für Nachhaltigkeit: Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung

Die Kriterien für Nachhaltigkeit: Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung

Die Corona-Krise hat viele von uns zum Nachdenken gebracht. Wollen wir wirklich mit allem so weitermachen wie bisher? Oder sollten wir die Krise nutzen, um unseren Alltag und unsere Wirtschaft nachhaltiger zu gestalten? Umfragen zeigen, dass auch beim Thema Geldanlage immer mehr Menschen auf Nachhaltigkeit achten.

Das ist kein neuer Trend. Das Gesamtvolumen nachhaltiger Fonds und Mandate in Österreich hat sich seit 2017 verdoppelt. Ende des Jahre 2019 belief es sich auf 29,33 Milliarden Euro, wie der Marktbericht 2020 des Forums Nachhaltige Geldanlagen zeigt. „Mit 15,9 Prozent Anteil am Gesamtfondsmarkt haben sich nachhaltige Fonds und Mandate fest im österreichischen Finanzmarkt etabliert“, heißt es dort.

Die Nachfrage nach nachhaltigen Fonds steigt.
https://fng-marktbericht.org/der-nachhaltige-anlagemarkt-oesterreich

Die Nachfrage nach nachhaltigen Fonds steigt.

Vieles deutet daraufhin, dass die Corona-Krise diesen Trend noch einmal verstärkt hat. Auch Wüstenrot bietet bei seiner Vorsorge FlexibleLife[1] zwei nachhaltige Fonds zur Auswahl an:  Die AXA World Funds Global Factor (LU1774149998) bzw. Global Income (LU0960400249). Weiter unten mehr zu diesen Fonds. 

Was bedeutet nachhaltig investieren?

Die Grundlage für den heute verwendeten Begriff der Nachhaltigkeit schuf der Bericht der UN Weltkommission für Umwelt und Entwicklung (Brundtland-Kommission) im Jahr 1987: „Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die den Bedürfnissen der heutigen Generation entspricht, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zu gefährden, ihre eigenen Bedürfnisse zu befriedigen.“ Klassische Geldanlagen werden nach den ökonomischen Kriterien Rendite, Liquidität und Risiko bewertet. Nachhaltige Geldanlagen berücksichtigen zusätzlich noch die ethischen, sozialen und ökologischen Wertvorstellungen des Anlegers. Hier haben sich die ESG-Kriterien als internationaler Standard durchgesetzt.

  • E steht für Environment (Umwelt): Hierbei geht es um den effizienten Umgang mit Ressourcen, Emissionen und die ökologische Effizienz.
  • steht für Social (Soziales): Hierbei geht es um die sozialen Aspekte wie Einhaltung von Arbeitnehmerrechten, faire Löhne, Verbot von Kinderarbeit, Diskriminierungsverbot. 
  • G steht für Governance (gute Unternehmensführung): Hierbei geht es um die Etablierung ethischer Unternehmensgrundsätze, die Prävention von Korruption und Bestechung, eine transparente Vergütungspolitik, faires Wettbewerbsverhalten, Aktionärsrechte und die Verankerung des Nachhaltigkeitsmanagements auf Vorstands- und Aufsichtsratsebene.

Es geht also um weit mehr als etwa grüne Geldanlagen, die sich nur auf den Umweltaspekt konzentrieren, sondern um sozial verantwortliches Investieren (Englisch: Socially Responsible Investing, kurz: SRI). Das Angebot an Finanz- und Vorsorgeprodukten, die die ESG-Kriterien erfüllen, nimmt ständig zu. Auch immer mehr professionelle Anleger wie etwa große Pensionsfonds legen Wert darauf. 

Heißt das, ich muss auf Rendite verzichten?

Wer nachhaltig investiert, muss keine Abstriche bei der Rendite machen. „Nachhaltige Investments weisen nicht zwingend eine schlechtere Rendite aus“, sagt Wüstenrot Finanzberater Lukas Schnell. „Im Gegenteil: Unternehmen mit besseren ESG-Kriterien können langfristig auch die besseren Investments sein. Nachhaltigkeit und Investieren ergänzen sich insofern sehr gut.“ Gerade in der Corona-Krise hat sich gezeigt, dass nachhaltig arbeitende Unternehmen weniger betroffen waren und sich auch schneller wieder erholt haben. Aber auch der Blick zurück macht deutlich, nachhaltige Anlagen haben sich besser entwickelt als der Markt insgesamt. So legte der Weltindex MSCI World im Jahr 2019 um 28,4 Prozent zu, der nachhaltige MSCI World SRI um 30,54 Prozent. Seit dem Jahr 2008 hat der MSCI World SRI den breiter aufgestellten MSCI World in acht von zwölf Jahren in der Performance überboten.

Nachhaltige Fonds performen überdurchschnittlich.
https://www.msci.com/documents/10199/641712d5-6435-4b2d-9abb-84a53f6c00e4

Nachhaltige Fonds performen überdurchschnittlich.

Wer mit gutem Gewissen investiert, kann also auch eine gute Rendite erwarten. So sind zum Beispiel Anlagestrategien, die in Unternehmen investieren, die ihren CO2-Ausstoß senken, geringeren Risiken durch immer schärfere Gesetzgebungen ausgesetzt. Sie sind aber vor allem auch deshalb interessant, weil Unternehmen, die auf den Ausstoß achten, damit auch Kostenvorteile realisieren. So konnte zum Beispiel der US-Paketdienst UPS durch die Optimierung seiner Fahrwege und verkürzte Lieferzeiten nicht nur die CO2-Emissionen reduzieren, sondern auch noch 400 Millionen Dollar sparen. So konnte UPS seine Marge im Vergleich mit dem Konkurrenten Fedex verbessern. 

In was genau investiere ich?

Auch für Wüstenrot war es sehr wichtig, in der fondsgebundenen Lebensversicherung FlexibeLife[1] Fondslösungen anbieten zu können, die die ESG-Kriterien als elementaren Bestandteil ihres Ansatzes verankert haben. Die beiden ausgewählten Fonds werden von der Fondsgesellschaft AXA gemanagt:

  • Der AXA World Funds – Global Factor (LU1774149998): Der Fonds investiert in globale Aktien und ist bestrebt, einen langfristigen Kapitalzuwachs zu erzielen und mit einem geringeren Gesamtrisiko (Volatilität) und günstigeren Nachhaltigkeitsmerkmalen eine bessere Wertentwicklung als der globale Aktienindex MSCI World zu erzielen. Hierfür wird ein kostengünstiges Faktormodell verwendet, in dem vorwiegend qualitativ hochwertige Unternehmen ins Portfolio aufgenommen werden. Mit dieser Positionierung sollte es gelingen, einerseits marktübliche Renditen zu erwirtschaften, andererseits jedoch in Abwärtsphasen unterdurchschnittliche Verluste zu verzeichnen. Auch die Schwankung des Fonds sollte weniger stark ausfallen als bei Mitbewerbern.
     
  • Der AXA World Funds – Global Income (LU0960400249): Der Teilfonds wird aktiv verwaltet, um Chancen in einem breiten Spektrum von Anlageklassen zu nutzen. Die Basis des Fonds bilden Anleihen und Aktien, wobei keine formale Beschränkung hinsichtlich des Anteils des Vermögens besteht, der in eine gewisse Anlageklasse investiert werden darf. Der Anteil des Teilfondsvermögens, der in Aktien angelegt werden darf, ist sehr flexibel und kann zwischen null Prozent und 50 Prozent variieren. Das Ziel des Fonds ist, unter einem mittelfristigen Anlagehorizont durch eine dynamische und flexible Vermögensaufteilung in eine breite Palette von Anlageklassen weltweit einen Kapital- und Ertragszuwachs zu generieren.

Mit FlexibleLife[1] entscheidest du dich für eine Vorsorge, die dich dein ganzes Leben lang begleitet. FlexibleLife kombiniert die klassische Lebensversicherung mit einer fondsgebundenen Lebensversicherung. So kannst du dein Geld zu sicher im klassischen Deckungsstock investieren aber auch in Fonds. Bei FlexibleLife[1] kannst du je nach Lebenssituation mal stärker auf Ertrag oder mal mehr auf Sicherheit setzen. Und du kannst deine Lebensversicherung sogar noch während der Laufzeit flexibel nach deinen Wünschen gestalten. Und ein ganz heißer Tipp: Mit der Wüstenrot klickmal App hast du deine Lebensversicherung immer im Blick und kannst dem eigenen Vermögen beim Wachsen zusehen. Jetzt downloaden für Android und iOS.