Champions aus Austria

Red Bull, Palfinger, Skidata sind weltbekannt. Aber wusstest du auch, dass künstliche Intelligenz, Datenbrillen und Beleuchtungssysteme aus Österreich weltweit gefragt sind? Wir stellen zehn Firmen vor, deren Ideen und Lösungen für unser Land allein viel zu groß sind.

Frequentis

Kontrollzentrum der Kantonspolizie in Sant Gallen
©Frequentis

Kontrollzentrum der Kantonspolizie in Sant Gallen

Scotland Yard, die Nasa und die kanadische Küstenwache gehören zu den Auftraggebern von Frequentis. Das Hightech-Unternehmen mit Sitz in Wien ist Spezialist für Flugsicherungssysteme sowie Software für Sicherheitsbehörden. Das 1947 gegründete Unternehmen ist in 50 Ländern vertreten und und ist weltweit führend bei Kommunikations- und Informationslösungen im sicherheitskritischen Bereich.

Viewpointsystem

Datenbrillen von Viewpointsystem
©Viewpointsystem

Datenbrillen von Viewpointsystem

Weltweit sind Datenbrillen des Wiener Startups Viewpointsystem im Einsatz. Das Modell VPS 19 projiziert Reparaturanleitungen direkt auf das Display der Brille, während der Nutzer Arbeiten ausführt. Weltweit einzigartig: Interaktion mittels Augengesten.

Knill Gruppe

Links: Knill-Produktion, rechts: Management in Familienhand: Christian Knill und Georg Knill
©Knill Gruppe

Links: Knill-Produktion, rechts: Management in Familienhand: Christian Knill und Georg Knill

Die Wurzeln der Knill Gruppe reichen bis ins frühe 18. Jahrhundert, als die damalige Schmiede bereits Säbel und Klingen ins Ausland exportierte. Mit der Herstellung von Armaturen für Hochspannungsleitungen begann nach dem zweiten Weltkrieg der Ausbau zum weltweit agierenden Hidden Champion. Heute bietet die Gruppe Systeme und Lösungen nicht mehr nur für die  Stromübertragung und -verteilung an, sondern auch zur Kommunikations- und Moblitätsinfrastruktur.

Greenwood Power

Herstellung von Sensoren bei Greenwood Power
©Greenwood Power

Herstellung von Sensoren bei Greenwood Power

Wer in dieser Welt konventionelle Stromnetze auf intelligente Smart-Grids umstellen will, fragt bei Greenwood Power aus Rohrau nach. Die Niederösterreicher entwickeln spezielle Sensoren und haben gerade frisches Geld für die Expansion erhalten.

Bitpanda

Bitpanda CEOs Eric Demuth und Paul Klanschek
©Bitpanda

Bitpanda CEOs Eric Demuth und Paul Klanschek

Bitpanda ist eine Handelsplattform für Kryptowährungen und Edelmetalle mit mehr als 1,3 Millionen Nutzern. Ende September konnte das Wiener Startup den Abschluss einer 52 Millionen US-Dollar starken Finanzierungsrunde bekanntgeben. Das Geld soll in den Ausbau der Plattform fließen.

Sail Labs

Das Wiener Unternehmen ist ein weltweit führender Spezialist für künstliche Intelligenz, vor allem bei der Verarbeitung von natürlicher Sprache, etwa zum Zweck der Medienbeobachtung. Das System analysiert unter anderem, ob Debatten durch Falschmeldungen oder Propaganda beeinflusst werden.

Aspöck

Lichtanlagen für Fahrzeuge von Aspöck
@Aspöck Systems

Lichtanlagen für Fahrzeuge von Aspöck

Mit weithin sichtbaren Produkten avanciert das Peuerbacher Unternehmen Aspöck nach eigenen Angaben zu Europas führendem Hersteller von Beleuchtungssystemen für gezogene Fahrzeuge. Die Oberösterreicher beschäftigen 1.550 Mitarbeiter und unterhalten Produktionsstandorte in Portugal, Polen und Brasilien.

iSi Group

Wenn es darum geht, Gas in kleine Druckbehälter zu verpacken macht der iSi Group weltweit keiner etwas vor. Die kleinen Gasbehälter stecken unter anderem in Airbags, aber auch in Schlauchbooten, Schwimmwesten, Gaspistolen oder Asthmasprays. Das 1865 in Wien gegründete Unternehmen produziert seit 20 Jahren auch in den USA.

AVL

Hinter den drei Buchstaben steckt der weltweit größte, private Antriebssystementwickler mit mehr als 11.000 Mitarbeitern. Erst im Januar hat das  Grazer Unternehmen das erste österreichische Brennstoffzellenfahrzeug auf Basis eines Brennstoffzellen-Batterie-Hybrids präsentiert und damit eines der kostengünstigsten CO2-neutralen Antriebskonzepte für Fahrzeuge mit großer Reichweite und kurzen Tankzeiten entwickelt.

Kühbrein Most

Links: Kühbrein-Team, rechts: Rechts: Edelstahlfässer für die Reifung des Apfelweins
©Kuehbrein

Links: Kühbrein-Team, rechts: Rechts: Edelstahlfässer für die Reifung des Apfelweins

Im Oktober erhielt das steirische Startup Kühbreinmost internationale Aufmerksamkeit. Beim „World Cider Award“ holte das Team um Mitgründer Peter Kargl den ersten Platz für seinen sprudelnden Apfelwein. Nun will das Unternehmen noch mehr Menschen davon überzeugen, dass Cider ein hervorragendes Produkt ist, das auch am Sonntagstisch seinen Platz haben kann.