Endlich wieder freie Fahrt:
So kommst du mit dem Auto sicher und entspannt an

Bereit für den Sommerurlaub? Hier unser Verkehrshinweis für die sichere Autoreise.

Dieses Jahr besonders attraktiv: mit dem Auto in den Urlaub

Dieses Jahr besonders attraktiv: mit dem Auto in den Urlaub

Die wochenlangen Beschränkungen durch die Corona-Pandemie steigern bei vielen Menschen das Fernweh. Doch von gewohnten Reisemöglichkeiten sind wir noch weit entfernt. Viele Flugrouten sind noch gesperrt und Kreuzfahrtschiffe legen frühestens im Spätsommer wieder ab. Deshalb liegt es nahe, mit dem Auto in den Urlaub zu starten. Unser Sechs-Punkte-Plan hilft dir bei der Vorbereitung, damit du gut und sicher ankommst.

Kontrolliere die Flüssigkeiten

Vor längeren Fahrten: Öl, Kühlflüssigkeit und Wischwasser checken

Vor längeren Fahrten: Öl, Kühlflüssigkeit und Wischwasser checken

Vor jeder langen Autofahrt solltest du einen Blick in den Motorraum deines Autos werfen und die Flüssigkeiten kontrollieren. Schau zuerst nach der Kühlflüssigkeit im Ausgleichsbehälter und fülle bei Bedarf Kühlflüssigkeit nach. Wichtig: Das darfst du ausschließlich bei kaltem Motor tun. Als nächstes checke den Stand des Motoröls und fülle gegebenenfalls nach. Um den Ölstand korrekt zu messen, sollte der Motor warm sein. Warte nach dem Abstellen des Motors kurz, damit das Öl sich in der Ölwanne sammeln kann. Am besten packst du ein wenig Reserveöl in den Kofferraum. Das erspart dir im Urlaub langes Suchen nach dem richtigen Öl. Vergiss nicht nach dem Wischwasser für die Scheiben zu schauen. Der Behälter sollte gut gefüllt sein. Wenn du magst, nutze zum Nachfüllen spezielle Sommerzusätze, die helfen, Insekten von der Windschutzscheibe zu entfernen. 

Checke deine Reifen

Sommer, Sonne, Süden? Aber nur mit Sommerreifen. Hohe Temperaturen lassen die Gummimischung von Winterpneus weich werden und der Verschleiß steigt. Noch wichtiger ist der Zustand der Reifen. Achte darauf, dass die Pneus ausreichend Profil haben, bei Sommerreifen ist eineProfiltiefe von mindestens 1,6 Millimetern vorgeschrieben. Kannst du Beschädigungen erkennen? Dann wechsle den Reifen. Anschließend kümmerst du dich um den Reifendruck. Ein vollbepacktes Auto wiegt mehr, um so wichtiger ist es, dass der Reifendruck stimmt. Die Angaben dazu findest du im Serviceheft oder im Tankdeckel. Sind alle vier Reifen in Ordnung, checke das Reserverad – wenn du eines hast. Der Autoclub ARBÖ empfiehlt für längere Reisen, wenn möglich ein Reserverad einzuladen plus Wagenheber und Werkzeug. So bleibst du nach einem Platten mobil und musst weder auf einen Abschleppdienst noch auf eine mögliche Lieferung eines passenden Ersatzreifens warten. In manchen Ländern besteht eine Reserveradpflicht, etwa in Tschechien, Slowenien, in der Slowakei, in Ungarn, Kroatien, Montenegro und Spanien. 

Route und Abfahrtstermin planen

Praktisch und sicher: Halterung fürs Telefon

Praktisch und sicher: Halterung fürs Telefon

In den Sommerferien führen alle Wege in einen Stau. Zumindest gefühlt. Überlege deshalb gut, wann du losfährst.  Beziehe dabei auch den Beginn der Schulferien in österreichischen und angrenzenden deutschen Bundesländern mit ein. Vermeide es generell, an einem Freitag-Nachmittag zu starten. Fahre stattdessen lieber früh am Morgen oder nutze die Nacht – wenn du dich fit genug fühlst und ihr euch beim Fahren abwechseln könnt. Prüfe, ob es Autobahnbaustellen auf der Strecke gibt und ob du sie umgehen kannst. Führt die Autofahrt ins Ausland, achte bei deinem Navi darauf, dass du die notwendigen Karten hast. Navigierst du mit deinem Smartphone kannst du kostenlose Apps wie zum Beispiel Here WeGo (für Android oder iOS) nutzen und alle nötigen Karten schon vor der Abfahrt herunterladen, damit du sie auch offline nutzen kannst. So weißt du zu jeder Zeit, wo es langgeht – und musst dafür nicht extra bezahlen. Sorge mit einer Smartphone-Halterung, z.B. an der Windschutzscheibe, für einen sicheren Halt. 

Richtig beladen

Sicherheit für die Mitfahrer: So packen, dass nichts nach vorne fliegen kann

Sicherheit für die Mitfahrer: So packen, dass nichts nach vorne fliegen kann

Weniger ist zwar nicht mehr, aber auf jeden Fall besser. Ein vollgestopftes Auto ist schwer und schränkt die Übersicht ein. Überlege dir in Ruhe, welche Dinge du im Urlaub wirklich brauchst. Am besten schreibst du eine Liste. Beim Beladen des Autos gibt es eine Faustregel: Schwere Sachen nach unten, idealerweise so nah wie möglich an die Rückenlehne des Rücksitzes. So kann dir das schwere Gepäck im Falle einer Notbremsung nichts anhaben. Denn musst du voll in die Eisen, fliegen dir alle nicht gesicherten Gegenstände um die Ohren – und das mit einem Vielfachen ihres Eigengewichtes. Packe also den Kofferraum nur so voll, dass nichts nach vorne fliegen kann oder nutze Trennnetze. Alternativ lege eine Decke über die Ladung und fixiere alles mit Gurten. Vergiss dabei nicht, was du während der Fahrt brauchst. Essen? Trinken? Medikamente? All das gehört nach vorne. Vergewissere dich vor der Abfahrt auch, dass Warndreieck, Warnweste und Verbandskasten mit an Bord sind. Und eben auch ein Reserverad. 

Schutz vor Dieben

Am besten stellst du das Auto den gesamten Urlaub über auf einen bewachten Parkplatz oder in eine Garage. Alternativ kannst du dir vor der Urlaubsfahrt ein Lenkradschloss besorgen. Das erschwert den Dieben nicht nur das Lenken. Bereits der Anblick wirkt oft abschreckend und viele Langfinger könnten die Lust verlieren. Wichtig ist, dass du keine Wertgegenstände im Auto liegen lässt. Das gilt auch für ein teures Navi. Für dein Smartphone sowieso. Nimm alles aus dem Auto mit ins Hotel oder ins Restaurant. Auch die Halterung vom Navi. Für Diebe ist sie eine erste Spur auf eine teure Beute.

Checke deinen Versicherungsschutz

Für den Notfall vorsorgen: Warndreieck, Warnweste, Verbandskasten – und Versicherungsschutz

Für den Notfall vorsorgen: Warndreieck, Warnweste, Verbandskasten – und Versicherungsschutz

Du genießt den Blick auf die Berge für einen Moment zu lang? Deine Kinder quengeln? Oder du bist müde? Und zack: deine Stoßstange deformiert die des vorausfahrenden Autos. In solchen Situationen steht Wüstenrot dir zur Seite. Mit der Wüstenrot klickmal App kannst du den Schaden schnell und einfach melden. Wenn auch dein Auto in die Werkstatt muss, bleibst du während der Reparatur mobil – dank einer neuen Kooperation von Wüstenrot und MO’ Drive: Allen PKW-Kasko-Kunden von Wüstenrot steht ab sofort ein Rundum-Reparatur-Service zur Verfügung. Dazu gehört neben der Reparatur eine Innen- und Außenreinigung nach der Reparatur, sowie ein kostenloses Ersatzfahrzeug und ein Hol- und Bringservice. Damit du deine weitere Reise besser planen kannst, gehört zum MO’ Drive-Service ein Live-Ticker, über den du den aktuellen Stand der Reparatur abfragen kannst. On top sparst du dir als Kasko-Kunde auch noch 100 Euro Selbstbehalt.