E-Bikes und Pedelecs:
Die spannendsten Trends und Technologien + Gewinnspiel

Immer mehr Radfahrer steigen auf E-Bikes um. Denn der Markt der elektrischen Fahrräder ist vielfältiger geworden. Für jeden gibt es mittlerweile ein passendes Modell. Auch die Technik entwickelt sich immer weiter. Wir haben die aktuellen Trends für dich zusammengestellt.

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Elegant und günstig: Das neue Sushi Bike gibt es für unter 1000 Euro. Die Lieferung beginnt Ende 2019.
© SUSHI Bikes/Dario Suppan

Elegant und günstig: Das neue Sushi Bike gibt es für unter 1000 Euro. Die Lieferung beginnt Ende 2019.

Der E-Bike-Markt nimmt Fahrt auf. Wenn du einsteigen willst, ist jetzt ein günstiger Zeitpunkt. Weil im Herbst die neuen E-Bikes auf den Markt kommen, gibt es viele bisherige Modelle aktuell preiswerter. Und auch auf dem Gebrauchtfahrrad-Markt kannst du das ein oder andere Schnäppchen machen, wenn passionierte E-Bike-Fahrer der ersten Stunde auf neue Technik umsatteln und ihr Vorgängermodell an neue Radler abtreten. Doch vor dem Kauf solltest du einiges beachten.

E-Bike ist nicht gleich E-Bike

Da gibt es das Pedelec mit einer Antriebsunterstützung bis zu 25 km/h, das S-Pedelec mit bis zu 45 km/h – dafür brauchst du aber bereits einen Führerschein – und eben das E-Bike, ein Zweirad mit Motor. Sprachlich werden diese Unterscheidungen meist vernachlässigt, denn eingebürgert hat sich für alle der Begriff E-Bike.

Ideal für Pendler: Das E-Faltrad the One wiegt nur 12,5 Kilogramm.
© united-city-bikes.com

Ideal für Pendler: Das E-Faltrad the One wiegt nur 12,5 Kilogramm.

Welche Variante für dich am geeignetsten ist, hängt davon ab, wo du unterwegs bist und für welche Strecken du das Rad benötigst. Radelst du nur in der Stadt, kommt ein City-E-Bike oder ein Klapp-E-Bike in Frage. Treibst du damit Sport, dann findest du viele leichte und schnelle E-Rennräder ebenso wie stabile E-Mountainbikes. Das klassische Pedelec ist nach wie vor der Allround-Flitzer.

Der richtige Antrieb

Als nächstes überlegst du, welcher Antrieb es sein soll. Mittelmotor, Heckmotor oder doch Frontantrieb? E-Bikes mit Mittelmotor beeinflussen das Fahrverhalten kaum, sie sind zuverlässig und da sie vom Fahrgefühl dem klassischen Fahrrad ähneln, brauchst du dich nicht umzugewöhnen. Am besten wählst du ein E-Bike mit dem Motor eines bewährten Herstellers. Meist sind die verbauten Komponenten der Markenhersteller leistungsstärker und haltbarer. Gleiches gilt für den Akku. Je höher die Kapazität in Wattstunden, desto größer ist die Reichweite. Aber du solltest auch im Blick behalten, wie lange das Laden dauert. Womit wir beim Thema Kosten sind: Für ein ordentliches E-Bike musst du wenigstens zwischen 1.500 und 2.000 Euro hinlegen – jedenfalls, wenn es alltagstauglich sein soll.

Design-Offensive

Aus Holz: Das E-Bike von My Esel wird in Österreich hergestellt und hat eine Reichweite von 100 Kilometern.
© max.ones photography

Aus Holz: Das E-Bike von My Esel wird in Österreich hergestellt und hat eine Reichweite von 100 Kilometern.

Du suchst ein E-Bike, das nicht wie ein traditionelles Fahrrad aussehen soll? Dann ist der Trend dein Freund. Immer mehr Hersteller – darunter häufig kleinere Startups – setzen bei ihren Entwicklungen auf abgefahrenes Design. Dazu gehören stabile E-Bikes aus Holz made in Austria, wahre Alleskönner für Stadt und Gelände, oder spartanisch ausgestattete leichte City-Bikes. Einige Hersteller wie Geero aus der Steiermark bieten – wie beim Autokauf – kostenlose Probefahrten an.

Hauptsache praktisch

Ein E-Bike soll für dich vor allem im Alltag funktionieren? Für Pendler ist ein Klapp-Pedelec ideal, das binnen zehn Sekunden aufgeklappt und einsatzbereit ist. Für den Wocheneinkauf und Transport von Kartons und kleineren bis mittegroßen Möbel sind Lasten-Bikes eine interessante Alternative zum Transporter. Lasten-Bikes gibt es in unterschiedlichen Größen – als Pedelec mit einem überdimensionierten Gepäckträger im Format einer Pizzaschachtel oder als elektrifiziertes Lastenfahrrad mit offener oder geschlossener Transportbox. Mit zwei Ladeflächen vorn und hinten ausgerüstet, kann so ein E-Bike bis zu 300 Kilogramm zuladen. Statt Transportbox kannst du diese Räder auch in einer familienfreundlichen Ausführung mit bequemen und sicheren Sitzplätzen für bis zu vier Kinder bekommen. Für solche Familien- oder Handwerkergefährte sind allerdings schnell Preise von bis zu 10.000 Euro fällig. Brauchst du das Lastenrad nur gelegentlich, erkundige dich nach Leihmöglichkeiten in der Umgebung. In Wiener Neustadt bietet der LaRa Transporträder sogar kostenlos zum Gebrauch an.

Die technische Entwicklung rast

Akkuleistung: Am Lenker des Sushi Bikes lässt sich auf einen Blick ablesen, wann nachgeladen werden muss.
© SUSHI Bikes/Dario Suppan

Akkuleistung: Am Lenker des Sushi Bikes lässt sich auf einen Blick ablesen, wann nachgeladen werden muss.

Um solche großen E-Bikes anzutreiben, brauchst du allerdings schon einen kräftigen Motor. Und genau dahin geht der Trend: Die E-Bike-Motoren werden – fast analog zu den Automotoren – immer leistungsstärker. Mit den neuen Motoren radelst du weiter als bisher. Das ist vor allem interessant, wenn du dich für ein E-Mountainbike begeisterst und gern lange Touren fährst. Gleichzeitig schrumpft die Größe der Motoren. Bei einigen Modellen musst du schon zwei Mal hinsehen, um festzustellen, dass du es mit einem Elektrofahrrad zu tun hast. Dabei werden immer häufiger leichtere Materialien wie Carbon für den Rahmen und für die Motorummantelung genutzt, was die E-Bikes grundsätzlich leichter werden lässt. So kannst du mittlerweile ein Pedelec ein paar Stufen hochtragen, was vor einigen Jahren noch eine Sache für Gewichtheber war. Inzwischen gibt es schnittige, sportliche und schlicht ausgestattete E-Bikes – ohne Gangschaltung, ohne Schutzbleche – im modernen Design mit lediglich 16 Kilogramm Gewicht. Wie etwa das Sushi-Bike eines deutschen Start-ups, das dir derzeit schon für knapp unter 1.000 Euro angeboten wird.

Rechtzeitig schalten

Doch nicht nur motorenseitig gleicht der E-Bike-Markt einem technischen Experimentierfeld. Wie in einem Automobilprospekt blätterst du dich durch E-Bike-Zubehörkataloge und staunst. Da ist die Rede von Traktionskontrolle, Spurhalte- und Totwinkel-Assistent. Du kannst dich für neue elektronische Schaltsysteme und Automatikschaltungen entscheiden. Solche Schaltsysteme erhöhen den Fahrkomfort und du fährst damit effizienter. Die Gänge wechselst du über kleine Servomotoren. Sogar Schaltempfehlungen gibt dir eine solche Schaltung.

Smarte Anbindung inklusive

Immer häufiger setzen Hersteller beim E-Bike auf eine Smartphone-Einbindung – nicht nur, wenn du ein Fahrrad leihst. Dein Smartphone dient dann nicht nur als Navi, sondern ist gleichzeitig auch ein Bordcomputer. Über die dazugehörige App kannst du die Geschwindigkeit regeln und den Akku überwachen. Pfiffig ist es, wenn der Hersteller über das Smartphone und eine Bluetooth-Verbindung sogar Motoren-Updates aufspielen kann.

Vergiss nicht, dich und dein E-Bike vernünftig zu versichern. Laut Unfallstatistik nehmen die Unfälle im Bereich der E-Mobilität kontinuierlich zu. Um den finanziellen Folgen eines Unfalles entgegenzuwirken, ist der Abschluss einer privaten Unfallvorsorge jedenfalls anzuraten. Dein E-Bike selbst kannst du bei Wüstenrot im Rahmen der Haus & Heim Versicherung automatisch mitversichern. Mit dem darin inbegriffenen Mobilitäts-Schutz kannst du dein Fahrrad, E-Bike oder deinen E-Scooter gegen Diebstahl, sowie für Schäden, die bei Benutzung entstehen absichern. Ob du aktuell schon ausreichend versichert bist, erfährst du bei unserem me1n LebensCheck.

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Mit Pedelec und E-Bike kannst du den Radius deiner Radtouren entspannt erweitern.

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Wie hoch darf die maximale Tretunterstützung beim Pedelec sein?

  1. 20 Kilometer pro Stunde
  2. 45 Kilometer pro Stunde
  3. 25 Kilometer pro Stunde

Um teilzunehmen, schicke uns bitte bis zum Montag, 23.09.19, ein Mail mit dem Betreff „Gewinnspiel“ und der richtigen Antwort an redaktion@wuestenrot.at. Die Gewinner werden von uns per Mail benachrichtigt. Bitte beachte die Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel.