Weltkrebstag:
Jetzt vorbeugen

Der 4. Februar steht weltweit im Zeichen des Kampfes gegen Krebs. Neben Veranstaltungen verschiedener Organisationen ist der Tag vor allem ein Anlass, sich selbst mit dem Thema Krebs und der Vorsorge zu befassen.

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Ende 2015 lebten 340.840 Menschen mit einer Krebsdiagnose in Österreich, davon 39.906 Neuerkrankungen. Dabei waren die häufigsten Diagnosen Lungen-, Darm-, Brust- und Prostatakrebs. Bei mehr als 20.000 Menschen führte die Erkrankung sogar zum Tod. Krebs war damit für etwa ein Viertel der Todesfälle verantwortlich. Der Trend bis 2030 geht sogar von gut 43.000 jährlichen Neuerkrankungen und 22.000 Todesfällen aus, so eine Studie der Statistik Austria.

Als Mittel im Kampf gegen Krebs veranstaltet die Union for International Cancer Control, zu der auch die österreichische Cancer Epigenetics Society gehört, am 4. Februar den Weltkrebstag. In diesem Jahr lautet das Motto „We can – I can“ mit der Botschaft, dass jeder – Vereine, staatliche Organisationen, Einzelpersonen oder die Politik – einen Beitrag leisten kann. Besonders wichtig ist dabei die Vorsorge. Das Krebsrisiko lässt sich nicht nur mit einer gesunden Lebensführung senken, sondern Krebserkrankungen durch rechtzeitige Therapien sogar deutlich besser heilen.

Bewegung und gute Ernährung

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Laut Expertenschätzungen kann ein gesunder Lebensstil etwa die Hälfte aller Krebsfälle vorbeugen. Körperliche Bewegung aktiviert den Stoffwechsel, der wiederum das Immunsystem stärkt. Gleichzeitig werden entzündliche Prozesse gehemmt. Gewichtskontrolle spielt zusätzlich eine Rolle. Damit die genannten Prozesse angeschoben werden, sollte der Körper an mindestens fünf Tagen pro Woche für 30 Minuten oder mehr so bewegt werden, das man dabei etwas ins Schwitzen kommt. 

Achten Sie außerdem auf eine ausgewogene Ernährung. Getreide, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse sollten auf Ihrer Liste ganz oben stehen; Fleisch, salzhaltige Speisen und Alkohol hingegen ganz unten. Verzichten Sie komplett auf Tabak und halten Sie sich stets in einer rauchfreien Umgebung auf. Frauen können sich vor Brustkrebs außerdem durch Stillen schützen. Für beide Geschlechter gilt: Gehe regelmäßig zur Krebsfrüherkennungsuntersuchung.

Vorsorge beginnt mit 20

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Je früher eine Krebserkrankung therapiert wird, desto besser stehen die Chancen auf Heilung. Die österreichische Krebshilfe empfiehlt bereits Frauen ab 20 Jahren jährlich einen Krebsabstrich und eine Tastuntersuchung der Brust. Zwischen den Untersuchungen sollten Frauen monatlich, am besten nach dem Ende der Regelblutung, ihre Brust abtasten, um so Veränderungen zu spüren. Männer sollten ebenfalls monatlich ihre Hoden abtasten.

Ab dem 40. Geburtstag ist für Frauen alle zwei Jahre eine röntgenbasierte Mammografie sinnvoll, die kleine, nicht tastbare Tumore erkennt. Das Pendant für Männer ab 40 ist die Harnuntersuchung durch einen Arzt mittels Streifentest sowie die Prostatauntersuchung ab 45 und eine Blutabnahme für den PSA-Test.

Unabhängig vom Geschlecht kann mit einem jährlichen Okkulttest ab dem 40. Lebensjahr verborgenes Blut im Stuhl untersucht werden. Mit dem 50. Geburtstag kommt alle sieben bis zehn Jahre eine Darmspiegelung hinzu, bei der die Darmschleimhaut auf Veränderungen untersucht wird.

Absicherung für den Ernstfall

Krebstherapien können Monate bis Jahre dauern und fordern dem Körper viel Kraft ab. Für viele Patienten ist die Arbeit dadurch nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr möglich, die laufenden Kosten bleiben aber. Eine Absicherung wie Wüstenrot Lebens:Wert hilft bei der Genesung, da zumindest aus finanzieller Sicht keine neuen Sorgen entstehen. Bei einer Erstdiagnose werden zwischen 25.000 Euro und 50.000 Euro sofort ausgezahlt*.