Diese Initiative geht ans Herz -
dank namhafter Unterstützerinnen

Frauen sind oft der Klebstoff, der Arbeit, Kinder, Haushalt, Familie und Beziehung zusammen und gesund hält. Die eigene Gesundheit steht dabei meist hintan. Eine neue Kampagne klärt jetzt über das erhöhte Risiko eines Herztodes bei Frauen auf und wird von namhaften Frauen aus Wirtschaft, Industrie und Politik unterstützt. Waren Sie dieses Jahr schon bei der Vorsorge?

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Herz-Kreislauferkrankungen sind nach wie vor die häufigste Todesursache bei Frauen und Männern in Österreich. Und bei den Frauen werden es leider immer mehr. 2015 waren 47,4 Prozent aller an Herz-Kreislauferkrankungen Verstorbenen weiblich. Das Problem: Die Symptome, mit denen sich ein Herzinfarkt ankündigt, sind bei Frauen oft anders als bei Männern und werden deshalb nicht immer rechtzeitig erkannt. So kann beispielsweise ein unerkannter Bluthochdruck schwere Folgeerkrankungen nach sich ziehen. Nervosität und Kurzatmigkeit müssen aber auch nicht immer Wechseljahrsbeschwerden sein.

Neue Kampagne „Starke Frauen. Starke Herzen“

Um das Bewusstsein für dieses wichtige Thema zu schärfen, hat AM Plus, die Initiative für Allgemeinmedizin und Gesundheit ein hochkarätig besetztes Podium zusammen gestellt, das sich mit der Herz-Gesundheit von Frauen auseinandersetzt und die österreichweite Kampagne „Starke Frauen. Starke Herzen“ startete. „Frauen müssen auch auf sich selbst schauen“, sagt Gabriele Heinisch-Hosek, Mitbegründerin und Unterstützerin der Initiative. Gerade nach den Wechseljahren haben Frauen ein höheres Risiko, an einer Herzerkrankung zu sterben.

Die Gründer und Unterstützer der Kampagne (v.l.n.r.): Gabriele Heinisch-Hosek, Schirmherrin Priv. Doz.in Dr.in med. Pamela Rendi-Wagner, MSc, Dr.in Andrea Podczeck-Schweighofer,  Dr. Erwin Rebhandl
©OresteSchaller

Die Gründer und Unterstützer der Kampagne (v.l.n.r.): Gabriele Heinisch-Hosek, Schirmherrin Priv. Doz.in Dr.in med. Pamela Rendi-Wagner, MSc, Dr.in Andrea Podczeck-Schweighofer, Dr. Erwin Rebhandl

HÖREN, WAS WICHTIG IST: PRESSEKONFERENZ ALS MP3

„Warum ist es so wichtig, ein Bewusstsein bei Frauen zu schaffen?" - diese Frage beantwortete Gabriele Heinisch-Hosek auf der Pressekonferenz zum Start der Intitiative. Ihre Rede dazu kann man hier nachhören (Download-Link MP3-Datei). Über die Gründe der hohen Anzahl an Herz-Kreislauferkrankungen spricht Dr.in Andrea Podczeck-Schweighofer hier. Und Dr. Erwin Rebhandl referiert darüber, warum Herzinfarkte bei Frauen oftmals tödlich enden.

©AstridKnie
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Nicht immer sind es „Frauenbeschwerden“

Das öffentliche Bewusstsein dafür, dass Frauen öfter an Herzinfarkten sterben als Männer, müsse gesteigert werden, ergänzt Dr.in Andrea Podczeck-Schweighofer, Präsidentin der österreichischen kardiologischen Gesellschaft und zweite Mitbegründerin der Initiative. Sie verweist auf die erhöhte Gefahr durch Risiken, wie die Einnahme der Pille, Rauchen oder Akutsymptome wie Atemnot oder Bauchschmerzen. Geschlechterspezifische Symptome für einen Herzinfarkt wie diese werden im Austausch mit Gynäkologinnen und Gynäkologen oft als „Frauenthemen“ missverstanden. Der Allgemeinmediziner Dr. Erwin Rebhandl plädiert deshalb für eine engere Kooperation zwischen Hausärzten und Gynäkologen und ein stärkeres Vertrauensverhältnis zwischen Frauen und ihren Allgemeinärzten.

Namhafte Unterstützerinnen

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Aufklärungsarbeit ist wichtiger denn je, um die Sterberaten von Frauen durch Herzerkrankungen wieder zu senken. Deshalb schließen sich viele namhafte Unterstützerinnen der Kampagne „Starke Frauen – Starke Herzen“ an, darunter Schauspielerinnen wie Erni Mangold, Katharina Straßer und Krista Stadler, die Moderatorin Barbara Stöckl und die Bergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner. Zu den Unterstützerinnen gehört außerdem Dr. Susanne Riess, Generaldirektorin der Wüstenrot Gruppe.

DIE UNTERSTÜTZERINNEN

Diese 43 bekannten österreichischen Frauen unterstützen die Kampagne „Starke Frauen. Starke Herzen“:

  • Pia Hierzegger
  • Angelika Niedetzky
  • Erni Mangold
  • Katharina Straßer
  • Priv. Doz.in Dr.in med. Pamela Rendi-Wagner, MSc
  • Kristina Sprenger
  • Univ.-Prof.in Dr.in Christa Neuper
  • Dr.in Gabriele Zuna-Kratky
  • Julya Rabinowich
  • Alice Tumler
  • o.Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch
  • Gerlinde Kaltenbrunner
  • Prim.a Doz.in Dr.in Andrea Podczeck-Schweighofer
  • Mag.a pharm. Dr.in Ulrike Mursch-Edlmayr
  • Mag.a pharm. Monika Aichberger
  • Gabriele Heinisch-Hosek
  • Prof.in Konstanze Breitebner
  • Mag.a Hanni Rützler
  • Mag.a Sonja Steßl
  • Barbara Stöckl
  • Cathy Zimmermann
  • Verena Scheitz
  • Elfriede Hammerl
  • Univ. Prof.in Dr.in Alexandra Kautzky-Willer
  • Christine Marek
  • ao. Univ.-Prof.in Dr.in Karin Gutiérrez-Lobos
  • Nadja Maleh
  • OÄ Dr.in Elisabeth Kirchner
  • Patricia Kaiser
  • Sasha Walleczek
  • Prim.a Dr.in Eva Maria Uher
  • Mag.a Michaela Cholewa
  • Krista Stadler
  • Dr.in Ines Vancata
  • Dr.in Gundi Wentner
  • Dr.in Susanne Riess
  • Dr.in Sonja Hammerschmid
  • Mag.a Anna Steiger
  • Mag.a Muna Duzdar
  • OÄ Dr.in Mariam Vedadinejad
  • ao. Univ.-Prof.in Dr.in Beate Wimmer-Puchinger
  • Mag.a Kathrin Zechner
  • Dr.in Valerie Höllinger

Vorsorge ist wichtig

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Hören auch Sie auf Ihr Herz: Machen Sie mit und setzen Sie sich für eine bessere Herzgesundheit bei Frauen ein! Sie gehen schon den ersten richtigen Schritt, wenn Sie zur Vorsorge gehen und regelmäßig Ihren Blutdruck und Cholesterinwert messen lassen. Denn die Vorsorgeuntersuchung kann von allen ab dem vollendeten 18. Lebensjahr mit Wohnsitz in Österreich einmal jährlich kostenlos in Anspruch genommen werden.  Informieren Sie auch Frauen in Ihrem Umfeld.

IMMER MIT DABEI. STARKES HERZ.

Mehr zur Aktion und Tipps für eine bessere Lebensweise finden Sie auf www.starkesherz.at.

 

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