10 Tipps für ein entspanntes Arbeiten

Arbeit kann Spaß machen oder stressig sein. Doch wer montags schon ungern in die Arbeit geht, sollte etwas dagegen unternehmen. Diese Tipps helfen gegen den Stress.

Tief durchatmen hilft dabei, den Arbeitsalltag gelassener zu absolvieren.
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Tief durchatmen hilft dabei, den Arbeitsalltag gelassener zu absolvieren.

Der Schreibtisch liegt voll zu erledigender Aufgaben, die Akten stapeln sich und der Chef meckert, weil es nicht schnell genug geht. In solchen Situationen sollte man sich nicht von den eigenen Emotionen leiten lassen, sondern erst einmal tief durchatmen. Auch regelmäßige Entspannung und körperliche Aktivitäten helfen dabei, dem Stress im Arbeitsalltag zu begegnen. Mit diesen Tipps geht das sogar während der Arbeitszeit. So lässt sich dem Montag entspannt entgegen sehen.

1. Realität annehmen

Es mag kurios klingen, aber wer lernt, die Realität unter bestimmten Voraussetzungen hinzunehmen, der senkt seinen eigenen Ärger und seine Ängste auf ein produktives Maß. Versuchen Sie also, gelassener und pragmatischer zu werden. Mit der Übung „Bedingte Erlauber“ können Sie feststellen, welche Erwartungen Sie haben und wie sich diese mit der Realität besser vereinbaren lassen.

2. Prioritäten setzen

Wer vieles auf einmal macht, kommt durcheinander. Besser ist es deshalb, die anstehenden Aufgaben zu priorisieren: Wichtiges wird zuerst, weniger Wichtiges danach erledigt. Schreiben Sie Ihre ToDos auf und arbeiten sie diese nacheinander ab. Kleine Werkzeuge wie Microsoft To-Do helfen Ihnen dabei. Und das Durchstreichen der Aufgaben gibt ein gutes Gefühl.

3. In die Ferne sehen

Es ist anstrengend, immer nur auf den Monitor zu starren. Entspannung bringt schon ein längerer Blick in die Ferne. Gehen Sie ans Fenster, tanken Sie ein bisschen Frischluft auf dem Balkon oder vor der Tür und wandern Sie mit Ihren Augen am Horizont entlang. Das entspannt die Augen und hilft gegen Müdigkeit und Kopfschmerzen.

4. Durchatmen

Es gibt viele spezielle Atemtechniken, die nur eines zum Ziel haben: Entspannung. Nicht kompliziert und dennoch effektiv ist das ganz einfache Durchatmen. Wenn Ihnen alles über den Kopf wächst oder der Ärger über den Chef zu stark im Bauch rumort, atmen Sie einfach mehrmals hintereinander tief ein und aus. Wenn es geht, schließen Sie dabei die Augen und sagen Sie sich im Stillen bei jedem Atemzug, dass Sie entspannt sind oder es schaffen werden.

5. In der Ruhe liegt die Kraft

Insbesondere Großraumbüros können durch den ständigen Lärmpegel zur Stressquelle werden. Sorgen Sie deshalb bei sich für Ruhe und damit für eine bessere Konzentrationsfähigkeit. Setzen Sie also keine Kopfhörer mit Musik auf, sondern verwenden Sie lieber Ohrstöpsel. Oder fragen Sie Ihren Chef nach einem regelmäßigen Homeoffice-Tag – vorausgesetzt, Sie können zu Hause wirklich in Ruhe arbeiten.

6. Entspannen durch Schlucken

Stress lässt sich nicht nur durch Atmen, sondern auch durch Trinken reduzieren. Vermeiden Sie dabei aber Alkoholika oder zuckerhaltige Getränke. Tanken Sie lieber mit Wasser oder ungesüßtem Tee Ihren Vorrat auf. Trinken Sie dann innerhalb einer Minute in langsamen, kleinen Schlücken. Das bewirkt eine regelmäßige Atmung und bringt so Entspannung.

7. Einfach den Stress weglächeln

Auch wenn es paradox klingen mag: Wer nichts zu lachen hat, sollte lächeln. Das entspannt die Muskulatur und ruft Glücksgefühle hervor. Der Effekt kann auch erzielt werden, wenn man eigentlich gar nicht lächeln möchte. Denn das Verziehen der Gesichtsmuskeln aktiviert einen Nerv, der Glückshormone ausschüttet. Also: Einfach mal lächeln!

8. Bewegen, bewegen, bewegen

Körperliche Aktivität hilft gegen Stress, doch im Büro sitzt man meist den ganzen Tag. Nutzen Sie deshalb die Mittagspause für einen Spaziergang und damit etwas Bewegung. Die frische Luft wirkt ebenfalls entspannend. Übrigens: Wer vor Wut fast platzen möchte, der sollte auch einmal kurz um den Block gehen. Sie werden sehen: Danach sieht die Sache schon ganz anders aus.

9. Schlaf ist die beste Erholung

Der Spruch „Da muss ich erstmal eine Nacht drüber schlafen“ kommt nicht von ungefähr. Vieles wirkt nach einer erholsamen Nacht nicht mehr so schlimm. Achten Sie deshalb darauf, auch unter der Woche genug zu schlafen. Ausgeruht lässt sich morgens besser arbeiten und viele Dinge einfach entspannter angehen. Bedenken Sie auch, dass man Schlaf nicht einfach am Wochenende nachholen kann.

10. Entspannung nach Feierabend

Die Work-Life-Balance wird oft beschworen, wenn der Stress in der Arbeit deutlich überhand nimmt. Ist die Arbeitszeit zu lange, die Belastung zu intensiv und die Zusammenarbeit mit den anderen zu ärgerlich, sollte man besonders auf den Ausgleich in der Freizeit achten. Yoga, progressive Muskelentspannung, Feldenkrais, Thai Chi oder autogenes Training helfen dabei, das innere Gleichgewicht wieder zu erlangen und stressigen Situationen gelassener gegenüber stehen zu können.