days or weeks:
Tapetenwechsel leicht gemacht

Sorgenloser Rundum-Service inklusive Versicherung: Das Start-up days or weeks vermittelt attraktive Immobilien in ganz Österreich.

Win-Win-Situation: days or week sorgt für weniger Leerstand in Ferienregionen und Zusatzeinnahmen beim Vermieter.
Wüstenrot / marcelkoehler.com

Win-Win-Situation: days or week sorgt für weniger Leerstand in Ferienregionen und Zusatzeinnahmen beim Vermieter.

So schön die Urlaubsregionen in Österreich auch sind, in der Nebensaison zeigen viele Orte ihre Schattenseiten. Das Problem sind Ferienwohnungen – häufig Zweitwohnsitze –, die nur unregelmäßig bewohnt sind. „Die Eigentümer nutzen die Immobilien drei, vier, fünf Wochen im Jahr, die restliche Zeit stehen sie leer und das bei laufenden Kosten“, erklärt Marion Korherr. Der Leerstand wirkt sich nicht nur negativ auf das Stadtbild aus, auch Händler, Gastronomen und andere Dienstleister vor Ort machen in dieser Zeit weniger Umsätze.

Die junge Unternehmerin kennt die Gründe, die gegen eine zeitweise Untervermietung sprechen. „Ich stand selbst vor der Überlegung, mir eine Ferienwohnung in Kärnten zuzulegen und diese zur Kurzzeitmiete freizugeben. Aber wie schaut das mit der Abwicklung vor Ort aus? Ich kann nicht jedes Mal von Wien runterfahren und den Schlüssel übergeben. Auch hatte ich keine Ahnung, wie ich das mit der Reinigung, den Gästeblättern und der Ortstaxe erledigen soll. Eine Anlaufstelle vor Ort – die gibt es nicht.“

Statt über die eigene Ferienwohnung weiter nachzudenken, entwickelte Marion Korherr ein innovatives Konzept. „Ich habe versucht, eine Win-Win-Situation für den Eigentümer, den Mieter aber auch den Tourismusverband sowie die Gemeinde zu generieren – am Ende stand days or weeks.“

On- und Offline-Welt vernetzen

In erster Linie ist days or weeks eine Online-Plattform. Auf der Website können Vermieter ihre Immobilie zur Vermietung einstellen und Mieter nach Angeboten in ihrer Wunschregion suchen. Zusätzlich kümmert sich das Unternehmen aber auch um die Abwicklung vor Ort. „Wir vernetzen die On- und Offline-Welt“, erklärt Korherr. „Wir schließen die Lücke zwischen den klassischen Online-Anbietern, die reine Vermittlungstätigkeiten machen und den lokal ansässigen, ausschließlich regional tätigen Unternehmen.“

„Wir schließen die
Lücke zwischen den Online-Anbietern und
den lokal ansässigen Unternehmen.“Marion Korherr, Gründerin von days or weeks 

Unternehmerin aus Leidenschaft: Marion Korherr hat ihre Idee zur Geschäftsidee gemacht.
Wüstenrot / marcelkoehler.com

Unternehmerin aus Leidenschaft: Marion Korherr hat ihre Idee zur Geschäftsidee gemacht.

Wüstenrot / marcelkoehler.com
Start-up-Philosophie: „Wir versuchen aus jedem Tag einen geschmeidigen Tag zu machen.“
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Start-up-Philosophie: „Wir versuchen aus jedem Tag einen geschmeidigen Tag zu machen.“

Wie funktioniert days or weeks? Wenn ein Vermieter ein Objekt auf der Website anlegt, trifft sich ein Kundenberater vor Ort mit ihm, um die Wohnung oder das Haus zu prüfen. „Nicht jede Immobilie ist auch objektiv attraktiv für Buchungen“, erklärt Korherr. Passt alles, erstellt der Mitarbeiter Fotos, nimmt die Schlüssel entgegen und schaltet das Angebot online frei. Mietinteressenten können dann auf der Homepage die Immobilie nach Region oder Thema filtern, zum Beispiel „Wien und Umgebung“ oder „An den See“. Der Interessent erhält eine Liste mit allen Angeboten, die zu den gewählten Kriterien passen und zu diesem Zeitpunkt frei sind. 

Seit Ende September 2014 ist days or weeks offiziell online und verwaltet derzeit rund 70 Immobilien in ganz Österreich. Ab 59 Euro pro Nacht gibt es beispielsweise ein Zimmer in Wien oder ein 140-Quadratmeter-Haus in Raabs an der Thaya. Das Potenzial ist enorm: Landesweit gibt es rund 850.000 Zweitwohnsitze. Von ihrem Wiener Büro aus steuert Korherr mit einer weiteren Mitarbeiterin die Programmierung der Seite, das Marketing und den Vertrieb. Ein typischer Arbeitstag? „Den gibt es bei einem Start-up nicht“, sagt Korherr. „Wir versuchen aus jedem Tag einen geschmeidigen Tag zu machen. Aber es passiert jeden Tag etwas Überraschendes. Da muss man flexibel sein.“

Ein sicheres Erlebnis für alle Beteiligten

Auch bei der Vermietung der Wohnungen können unvorhergesehene Dinge passieren, zum Beispiel können Einrichtungsgegenstände kaputt gehen. Was dann? „Wir wollten von Anfang an, dass Vermieter und Mieter ein rundum sicheres Erlebnis bei days or weeks haben“, erklärt die Gründerin. „Das bedeutet, dass wir nach dem Auszug reinigen und alles kontrollieren: Funktionieren die technischen Geräte? Sind Glühbirnen defekt? Und wenn etwas kaputt gegangen ist, dann greift unsere Versicherung.“

Bei der Wahl des Versicherungspartners hat days or weeks nichts dem Zufall überlassen. Eine Voraussetzung war, dass alle Beteiligten und Kooperationspartner ihren Sitz in Österreich haben. Nach mehreren Gesprächen mit verschiedenen Versicherungsgesellschaften war klar, dass Wüstenrot der optimale Partner ist. „Unser Berater hat sich in meine Situation als Gründerin und in das Konzept der days or weeks perfekt hineingedacht“, erklärt Korherr. Das habe Wüstenrot von anderen unterschieden.

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Videoporträt: „Man kann nicht an alles denken.”

ABSICHERUNG FÜR IHR UNTERENEHMEN

Unternehmer müssen sich tagtäglich darauf verlassen, dass alles nach Plan läuft – und trotzdem kann jederzeit eine Katastrophe passieren. Durch ein heftiges Unwetter, einen Wassereintritt, einen Brand oder zum Beispiel auch durch Einbrecher können binnen kürzester Zeit massive Schäden und Kosten entstehen, die das Unternehmen in Gefahr bringen. Mit dem PROFI-PAKET FÜR UNTERNEHMER sichern Sie sich und Ihren Betrieb bedarfsgerecht und flexibel gegen viele Gefahren ab – ganz nach Ihren individuellen Bedürfnissen. Dabei können Sie die Basisdeckung Ihrer Versicherung ganz individuell im Baukastenprinzip erweitern.

Weitere Informationen

Ein Partner, der weiter denkt

„Die Geschäftsidee hat mich sofort fasziniert“, sagt Christian Auterith, Mitarbeiter bei Wüstenrot. „Wir haben die Bedürfnisse besprochen und gemeinsam ein Konzept entwickelt. Bei der Vermietung kann immer etwas passieren. Wenn der Mieter dann keine eigene Haftpflichtversicherung hat, springen wir ein. Der Eigentümer bleibt also nicht auf seinem Schaden sitzen.“

Darüber hinaus hat Wüstenrot einen weiteren Versicherungsbedarf erkannt. Dieser betrifft die Haftungsübernahme für Nicht-EU-Bürger, die nach Österreich einreisen und einen Schaden verursachen. In diesem Fall wird derjenige haftbar gemacht, der die Einreise ermöglicht hat. „Das kann für ein Unternehmen existenzbedrohend sein. Deshalb haben wir zusätzlich noch die Vertrauensschadenhaftpflichtversicherung ins Paket aufgenommen“, erklärt Auterith.

„An diesen Fall hätten wir selbst nicht ansatzweise gedacht“, sagt Korherr. „Genau für solche Partner bin ich einfach dankbar. Man kann selber nicht an alles denken.“ Umso wichtiger sei es, jemanden zu haben, der über den Tellerrand hinaus schaut und fragt: Was könnte es sonst noch geben, was für dich sinnvoll wäre?

Konzept längst nicht ausgereizt

Die Vielzahl der Anforderungen an das eigene Unternehmen fordert die junge Unternehmerin täglich aufs Neue. „Es ist ein wahnsinnig intensiver Job“, sagt die 30-Jährige, die zuvor drei Jahre eine Werbeagentur geleitet hat. „Wichtig ist, dass man auf sich und seine Gesundheit achtet und eine Balance hält.“ Zum Ausgleich spielt sie Volleyball. „Dann denke ich an nichts anderes, außer an diese blöde Kugel die übers Netz drüber muss“, schmunzelt Korherr.

Der Full-Service-Gedanke von days or weeks ist für Korherr noch längst nicht ausgereizt. So könnten etwa lokale Bäcker für einen Frühstücksservice oder Taxiunternehmen für den Transport der Gäste sorgen. Auch eine Skalierung über die Ländergrenzen ist denkbar, aber „first things first. Zuerst einmal muss das Kernbusiness stehen.“ Man spürt, wie die Gründerin zwischen Unternehmensdrang und bedachter Planung hin- und hergerissen ist. „Ich brenne für die days or weeks von den Zehen bis zur Haarspitze. Es macht mir wahnsinnig viel Spaß, und ich bereue diese Entscheidung keine Sekunde.“

Potenzial erkannt: Allein in Österreich gibt es 850.000 Zweitwohnungen.
Wüstenrot / marcelkoehler.com

Potenzial erkannt: Allein in Österreich gibt es 850.000 Zweitwohnungen.