Confiserie Berger:
Chocolatiers aus Leidenschaft

Was vor 20 Jahren in einer kleinen Garage begann, ist heute eine der ersten Adressen in Österreich, wenn es um erstklassige Schokolade-Kreationen geht.

Besucht man heute den geschmackvoll designten Firmensitz von Berger in Lofer, kann man kaum glauben, dass das alles einmal in einer Garage seinen Ursprung nahm. "Zu dritt waren wir", erinnert sich Firmenchef Hubert Berger. Seine Frau Christine, die heute als kreativer Kopf für den stimmigen Markenauftritt verantwortlich ist, er selbst, "und ab und zu half meine Mutter aus". Anfangs habe man in der Umgebung mit dem Namen "Confiserie" gar nichts anzufangen gewusst, lacht Berger. "Die Leute kamen zu uns, weil sie dachten, sie könnten sich bei uns die Haare schneiden lassen." Erst nachdem das Logo geändert und um den Zusatz "Schokoladenspezialitäten und Geschenke" erweitert wurde, war klar, worum es den Bergers geht.

Drei Jahre lang wurden dann in der Garage des Vaters Schokoladen gerührt und Pralinen produziert. "Keine leichte Zeit", erinnert sich Berger, denn "in der Zeit starb mein Vater, und meine Tochter wurde geboren". Dennoch haben Hubert und Christine die kleine Firma Schritt für Schritt zu dem gemacht, was sie heute ist: ein kleines Schoko-Imperium. "Das erste Geschäft, das wir gebaut haben, war vor der Garage", erzählt der Chocolatier. Danach wurde dahinter zugebaut, und Jahr für Jahr folgten weitere Anbauten.

In Belgien das Handwerk gelernt, in Lofer verwurzelt:  Chocolatier Hubert Berger mit seiner Frau Christine (Foto: Confiserie Berger)
Confiserie Berger

In Belgien das Handwerk gelernt, in Lofer verwurzelt: Chocolatier Hubert Berger mit seiner Frau Christine (Foto: Confiserie Berger)

„Wir haben eine Liebe zu unserem Handwerk und vergessen nie, wo unsere Wurzeln sind.“

Hubert Berger, Chocolatier 

Die jüngste Veränderung: ein vier Meter hoher Kakaobaum, der im Lichthof mitten in der Manufaktur steht. "Er soll uns daran erinnern, wo unsere hochwertigen Produkte ihren Ursprung haben", so Berger. Die Schokolade, die verarbeitet wird, kommt zum Großteil aus Ghana sowie Trinidad und Tobago und ist fair gehandelt, aber keiner großen Organisation wie etwa Fairtrade untergeordnet. "Wir kommunizieren das auf unserer Homepage, aber nicht direkt auf den Produkten." Einen eigenen, mitunter kompromisslosen Weg zu gehen, ist ein Teil des Erfolgsgeheimnisses. Und eine gewisse Progressivität. Denn "Stillstand ist Rückschritt", davon ist Berger überzeugt. Auch deshalb werden selbst altbewährte Rezepte immer wieder überdacht und verfeinert.

Die Essenz guter Schokolade sind die Rohstoffe (Foto: Confiserie Berger)
Confiserie Berger

Die Essenz guter Schokolade sind die Rohstoffe (Foto: Confiserie Berger)

Ein sinnliches Erlebnis: Aber was macht gute Schokolade aus, wollen wir wissen. "Punkte eins bis drei: Rohstoff", antwortet Berger wie aus der Pistole geschossen. Deshalb komme bei ihm nur das Beste in die Schokolade. Ausschließlich Kakaobutter, keine Fremdfette. "Unsere dunklen Pralinen haben 70 Prozent Kakaobestandteile. Vor wenigen Jahren war das noch undenkbar." Von dunkler Schokolade esse man nicht so viel, und sie sei obendrein sehr gesund. Der vierte Punkt, auf den es ankommt, sei das Conchieren. Darunter versteht man das Mischen und Walzen der Schokoladenmasse. "Es gibt Schokoladen, die zwischen drei und fünf Stunden conchieren. Unsere conchieren zwischen 60 und 70 Stunden." Das macht sie  so geschmeidig, kostet aber natürlich Geld. Blieben noch die anderen Zutaten wie Noten von Vanille, Karamell oder neuerdings auch Tee und Kräuter, sorgfältig ausgewählt und handverlesen. Die besonderen Rezepturen machen den Genuss der feinen Kreationen zu einem sinnlichen Erlebnis. Das Bindeglied, das aus all diesen Komponenten erstklassige Schokoladen und Pralinen werden lässt, heißt: Handwerk. "Wir haben eine Liebe zu unserem Handwerk und vergessen nie, wo unsere Wurzeln liegen", sagt Christine Berger. Das auch ist der Grund, weshalb man immer in Lofer bleibt.

An einen größeren Ort, nach Salzburg oder Wien, abzuwandern, kam für die beiden nie in Frage. "Wir sind Pinzgauer und hier in diesem Ort stark verwurzelt", sagt Hubert Berger. Dennoch gibt es einen Traum, der mit dem Ausland zu tun hat. "Wir planen eine Filiale in Barcelona", erzählt Christine Berger. Ins Ausland zu expandieren, ist kein leichtes Unterfangen, aber ein umso symbolträchtigeres, schließlich kam die Kakaobohne über Barcelona nach Europa. Wird der Traum irgendwann tatsächlich Wirklichkeit, würde sich so ein weiterer Kreis schließen. Und vergegenwärtigt man sich, wie der Kakaobaum in Bergers Lichthof wächst und gedeiht, ist man geneigt zu prognostizieren, dass es nicht mehr lange dauern kann, bis es so weit ist.

WISSENSWERT

Unter Conchieren versteht man das Mischen und Walzen der Schokoladenmasse. Es gibt Schokoladen, die zwischen drei und fünf Stunden conchieren. In der Confiserie Berger conchieren die Schokoladen zwischen 60 und 70 Stunden. Je länger die Prozedur dauert, umso geschmeidiger und hochwertiger werden die Schokoladen.

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Die Kunst der Verführung: Unternehmensvideo von Berger Feinste Confiserie

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