Optimaler Einbruchsschutz:
Panzerriegel

Ein Panzerriegel sichert die Eingangstür zur Wohnung oder dem Haus deutlich besser als ein einfaches Türschloss.

Wer sich gegen Einbrüche schützen will, muss Türen und Fenster sichern.
© iStock I vchal

Wer sich gegen Einbrüche schützen will, muss Türen und Fenster sichern.

Im vergangenen Jahr wurden in Österreich knapp 13.000 Wohnungseinbrüche angezeigt. Laut Bundesinnenministerium ist das zwar der niedrigste Wert seit zehn Jahren, dennoch wurde nur jeder zehnte Fall aufgeklärt. Bei mehr als der Hälfte der Einbrüche waren die Täter erfolgreich. Nur zu 40 Prozent blieb es beim versuchten Einbruch. 

Eine wichtige Hürde sind sogenannte Querriegeltürschlösser. Während ein einfaches Türschloss die Tür nur an einer Seite verankert, sorgt diese auch Panzerriegel genannte Vorrichtung für eine Sicherung auf beiden Seiten. Der Panzerriegel wird dazu fest auf das Türblatt mitsamt eines herkömmlichen Schließzylinders montiert. In der Wand links und rechts der Tür werden sogenannte Schließkästen eingebaut, in die sich der Panzerriegel beim Abschließen schiebt. Die Sicherung erschwert es den Einbrechern deutlich, in die Wohnung oder das Haus einzudringen.

Im Test der Stiftung Warentest (Februar 2016) erreichte das Modell ABUS PR2700 mit der Gesamtnote 1,4 die beste Bewertung. Vor allem in den Kategorien statische Belastung, Einbruchversuch mit Werkzeug, Zylinderabdeckung und Sperrbügel überzeugte der Hersteller die Tester.

Erschreckend: Neun der 15 getesteten Sicherungen beurteilten die Experten als mangelhaft. Diese Modelle wurden im Test meist innerhalb einer Minute geknackt. Zum Vergleich: Im Schnitt hält sich ein Einbrecher drei bis fünf Minuten an einer Tür auf, bevor er den Einbruchsversuch abbricht.

Ein Panzerriegel schützt nur, wenn er Einbrecher bis zu fünf Minuten abhält.
© Abus

Ein Panzerriegel schützt nur, wenn er Einbrecher bis zu fünf Minuten abhält.

EFFIZIENTER SCHUTZ​

Tipps zum Schutz vor Langfinger und Co. haben wir Ihnen hier zusammen gestellt. Dort lesen Sie unter anderem, dass mechanische Schutzmaßnahmen vom Landeskriminalamt Salzburg ausdrücklich empfohlen werden: „Weil diese wirklich ein Hindernis darstellen“, so Martin Kaltenegger vom Landeskriminalamt.