Gefahrenzone Haushalt – Unfälle in Österreich

Zuhause lebt man gefährlich. In Österreich passieren die meisten der jährlich fast 800.000 Unfälle im Haushalt. Eine Gruppe ist besonders gefährdet.

Die Grafik zeigt spitalsbehandelte Verletzte nach Lebensbereichen und Altersgruppen in 2019
Quelle: IDB Austria 2019, KFV

Die Grafik zeigt spitalsbehandelte Verletzte nach Lebensbereichen und Altersgruppen in 2019

Im Jahr 2019 haben sich 308.000 Österreicherinnen und Österreicher im Haushalt verletzt. Das sind 40 Prozent aller Unfälle (insgesamt 783.900 Unfälle). Damit ist der Haushalt der gefährlichste Lebensbereich. Rund 35 Prozent der Unfälle ereignen sich in der Freizeit oder beim Sport, weitere 15 Prozent bei der Arbeit oder in der Schule und 10 Prozent im Verkehr.

Erfreulich ist: Die Zahl der Unfälle ist seit Jahren konstant rückläufig, ebenso - wenn auch nicht ganz so deutlich - die Zahl der tödlichen Unfälle. Es gibt aber eine Ausnahme: der Haushalt. Dort steigt die Zahl der Unfälle seit 20 Jahren ununterbrochen an.

Auch wenn wir die unterschiedlichen Altersgruppen betrachten, sind gegenläufige Trends erkennbar. Während bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Zahl der Unfälle zurückgeht, steigt sie bei Senioren. Diese Entwicklung spiegelt den demografischen Wandel wider. Der Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung wächst. Und gleichzeitig steigt das Unfallrisiko im Alter, das in der Gruppe der über 79-Jährigen seinen Höhepunkt erreicht.

Nicht überraschend: Während Unfälle in den jüngeren Altersgruppen in allen Lebensbereichen stattfinden, verunglücken Senioren zu einem stark überwiegenden Teil im Haushalt. Der hohe Anteil der Verletzungen im Haushalt und deren Anstieg ist also auf die über 65-Jährigen zurückzuführen. Die meisten Verletzungen werden in dieser Altersgruppe durch Stürze beim Gehen verursacht.

Noch eine zweite Altersgruppe lebt gefährlich: die 15 bis 19 Jährigen – und hier besonders die männlichen Jugendlichen. Hier sind die Ursachen anders gelagert als bei den Senioren. Der Haushalt spielt keine große Rolle, stattdessen verunglücken Jugendliche verhältnismäßig häufig bei der Arbeit oder in der Schule, beim Sport und im Verkehr.

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